101 Tipps & Tricks für deine Musikproduktion #86

Okay, angekündigt war die aktuelle Show eigentlich als “Die häufigsten Fehler in Amateurproduktionen”, doch schon bei der Aufzeichnung war klar: Es wird ein wahres Feuerwerk an hilfreichen Tipps und Tricks, die deine Musikproduktion nach vorne bringen können. Gezählt habe ich die Tipps nicht – aber sollte am Ende der ein oder andere Tipp fehlen bis zu den 101 – dann fühl dich frei, deine Tipps in den Kommentaren zu ergänzen.

Erfahre in dieser Folge des delamar Podcasts welches die typischen Fehler in Amateurproduktionen sind und was Du in deinen Produktionen verbessern kannst. Wir sprechen von Recording über Abmischen und Mixing bis zum Mastering. Dazu gibt es einen Kontrapunkt, dessen Kontrahenten hoffentlich noch lange in den Kommentaren weiterdiskutiert werden. Im Song der Woche haben wir heute eine Ska-Band aus Freiburg und in den delamar Hörerfragen klären wir das Geheimnis um die Klangqualität der Sample Library in Cubase 5.

Es ist ein sehr informationsreicher Podcast, den Du mehr als einmal hören musst, um wirklich alle Tipps auf dich wirken zu lassen. Jetzt wünsche ich dir viel Spass beim Hören!

101 Tipps & Tricks für deine Musikproduktion: Was Du morgen schon besser machen kannst #86

Die Aufzeichnung der Sendung am gestrigen Abend war im Live-Chat so stark von den zahlreich erschienenen delamari kommentiert und diskutiert, dass es mir am Ende nicht mehr möglich war, alles zu lesen. Vielen Dank an alle, die sich gestern zur Aufzeichnung eingefunden haben und vielen Dank auch für die tollen Kommentare und Anregungen.

Uns selbst hat trotz des langen Sendeformats einfach die Zeit gefehlt, um wirklich alle wichtigen Punkte und Probleme in Amateurproduktionen zu besprechen. Das werden wir, entsprechendes Feedback durch dich vorausgesetzt, gerne zu einem späteren Zeitpunkt wiederholen.

Hier ist eine Übersicht der in dieser Folge besprochenen Punkte:

Die häufigsten Fehler in Amateurproduktionen

  • Warum ist es überhaupt ein Problem, als “Amateur” entlarvt zu werden?
  • Wann ist es wichtig, seine Musik möglichst professionell wirken zu lassen?
  • Wer kann es bei seiner Liebhaberei in der Musikproduktion belassen?
  • Warum ist es schädlich, über das Abmischen und Mastering obsessiv zu werden?
  • Welches sind die offensichtlichsen Schwächen in Amateurproduktionen?
  • Wie kannst Du die grössten Probleme vermeiden?
  • Welche einfachen Tipps & Tricks für deine Musikproduktion kannst Du schon morgen anwenden?

Das und noch wesentlich mehr kannst Du in der heutigen Folge erfahren. Dazu gibt es aber noch weitere Programmpunkte wie den Kontrapunkt, über den ich mich an dieser Stelle wieder ausschweigen möchte – hör doch einfach rein.

In den delamar Hörerfragen klären wir die Frage nach der Klangqualität der bei Steinberg Cubase 5 mitgelieferten Sample Library. Wie gut sind die? Und: Lohnt sich das Update auf die aktuelle Version alleine der Samples wegen?

Der Song der Woche kommt heute von der Freiburger Band Madis’son Brass Band und heisst “Sandy Days”. Du findest die Band auf www.mbb-music.de

Es ist ein spannender Podcast, der dir wieder eine knappe Stunde an Profiwissen in einfachen Worten á la delamar näherbringt. Ich wünsche dir viel Spass beim Hören der aktuellen Show und da ich es im Podcast versprochen habe, hier ist der Videoclip von Ösch’s Die Dritten – ABER: Sei vorgewarnt, das ist nichts für einen schwachen Magen (ab 1:37).

[youtube P1z0cbSWfXU]

Hörermeinungen (24)

zu '101 Tipps & Tricks für deine Musikproduktion #86'

  • oli_sandammeer
    13. Okt 2010 | 00:51 Uhr Antworten

    boah ist das schlecht das gehört doch verboten.

    dieses rumgejodel schlimm.

    • Duke
      30. Nov 2010 | 19:08 Uhr Antworten

      Na klar is das nur was für Omi und Opi, aber zu sagen:das ist schlecht, zeugt von Unverständis denn gesangstechnisch ist das Niveau
      durchaus überzeugend

  • Basti
    13. Okt 2010 | 02:06 Uhr Antworten

    ein einziges Inzuchtkommando diese Öschs. Aber ein schönes Musikkulturerbe(würg)

  • oli_sandammeer
    13. Okt 2010 | 11:58 Uhr Antworten

    ist mit gitarre doppeln gemeint 1 links und die gedoppelte rechts oder kann ich ruhig l 2 spuren und rechts 2 spuren? gerade bei e gitarre?

    nehme meinen amp mit nem palmer pdi-o3 auf.

    liebe grüße

    oli

    • Jens
      15. Okt 2010 | 09:14 Uhr Antworten

      Hallo Oli!
      Kommt darauf an, was Du erreichen willst. Da es ja nicht nur “ganz rechts” oder “ganz links” gibt, würde ich mal damit herumexperimentieren, die gedoppelten Gitarrenspuren nicht genau übereinander, sondern nebeneinander zu legen, dabei allerdings die Mitte für den Gesang und Leads freizuhalten.

      Rock On!

  • MariaKim
    13. Okt 2010 | 14:55 Uhr Antworten

    @Oli: Ganz nach “Gusto”.

    Du kannst auch 3 Links und 3 Rechts machen….um so mehr, um so “Fetter”…ok..übertreiben sollte man es nicht…

    Hängt auch stark davon ab, wie genau du spielst….wenn die einzelnen Spuren zuuu unterschiedlich klingen (Timing!) wird das natürrlich alles nur ein Brei…..aber wenn du recht genau bist, kann man durchaus auch mal 3 Spuren übereinander legen.

    Dabei würd ich aber nicht komplett links und rechts trennen sondern einfach zb. eien SPur ein bischen nach links, die andere ein Bischen nach rechts und die dritte z.B. in der Mitte lassen…einfach mal rumprobieren!

    Lg,
    maria

  • Basti
    14. Okt 2010 | 15:44 Uhr Antworten

    Je nach dem wie es für deinen Misch klingen soll bzw. wie du es am besten empfindest, kannst du sowohl eine L und eine R pannen aber auch doppelt L und doppelt R pannen.
    Ich finde es hört sich aber nur gut an, wenn Links und Rechts gleich viele Gitarren zu hören sind.
    Man kann auch noch eine zusätzliche Gitarre in die Mitte legen, dann hat man sone Soundwand, klingt auch sehr nett.
    Und wenn schon mehr als eine Gitarre pro Seite, dann verteil sie am besten im Panorama. Also 1. Gitarre 100& Links 2. Gitarre 70% Links und Rechts das Gleiche.
    Auch gut kommt, wenn man dazu den jeweils 2 Gitarren pro Seite noch einen bestimmten Platz in der Horizontalen Dimension gibt, also im Frequenzspektrum.
    Ein bisschen herum experimentieren hilft sehr.

  • Jens
    15. Okt 2010 | 09:03 Uhr Antworten

    Liebe Leute, es wurde im Podcast angesprochen (und vielen Dank für den Hinweis!), besorgt Euch unbedingt David Gibson “The Art Of Mixing” (gibt es auch auf youtube… falls man das hier sagen bzw. schreiben darf)! Ich kann beim Thema Mixing diese Vorgehensweise, die von Gibson dort ausführlichst erklärt wird, nur empfehlen. Darüber hinaus handelt es sich bei “The Art Of Mixing” nicht um eine aufgepimpte Bedienungsanleitung irgendwelcher Technik, wie man es leider bei vielen Tutorials etc. vorfindet; die sind zwar nicht unwichtig, aber helfen ab einem gewissen Punkt schlicht nicht mehr weiter.

    “The art of mixing is the way in which the dynamics we create with the equipment in the studio interface with the dynamics apparent in music and songs”, ich denke, besser kann man es nicht auf den Punkt bringen. Und wenn man dann lernt, sein Equipment so einzusetzen, die verschiedenen Instrumente exakt in einem audiovisuellen Raum zu platzieren, dann klappt´s auch mit dem Nachbarn. Das Problem: es ist (leider) nicht mit einer technischen Schulung im Umgang mit diesem Equipment getan, sondern es bedeutet vor allem Schulung des Hören-Könnens, was wesentlich schwieriger ist zu trainieren, als zu wissen, wie man sein Zeugs bedient.

    Rock On!

  • Polyaural
    15. Okt 2010 | 10:09 Uhr Antworten

    „hier ist der Videoclip von Ösch’s Die Dritten – ABER: Sei vorgewarnt, das ist nichts für einen schwachen Magen“

    Interessant an Deiner Aussage finde ich, dass die Leute die da im Publikum sitzen möglicherweise exakt die gleiche Meinung über Deine Musik haben wie Du über ihre. Nicht dass ich Deine Meinung nicht Teile. Aber interessant ist das doch, oder?

  • max mustermann
    15. Okt 2010 | 16:19 Uhr Antworten

    Hallo liebe delamarer,
    zuerst einmal vielen Dank für eure Seiten und Mühen! Ich habe einiges bei euch lernen können. Vor allem den Podcast finde ich oft sehr gut, weshalb ich jetzt ja auch wieder hier anwesend bin.

    Nun zu meiner Meinung (zu diesem podcast):
    Was mich geschockt hat, war die Aussage, professionell zu sein bedeutet damit Geld zu verdienen/davon leben zu können. Ich dachte sowas nennt man Berufsmusiker, oder sehe ich das falsch? Ich dachte der Musikmarkt ist am Boden, oder sehe ich das falsch?
    Seht ihr es nicht als möglich an, dass z.b. jemand professionell Gitarre spielt (info: ich gehöre nicht zu der saiten-spielenden fraktion), und sich trotzdem nicht “vermarkten” lassen möchte bzw. lässt?

    Für mich liegt der Unterschied zwischen einem Profi und einem Amateur in der Konstanz. das bedeutet für mich immer gute arbeit abzuliefern, nicht abzusacken, sowie stetige weiterentwicklung (jede entwicklung hat vielleicht irgendwann ihr ende gefunden)

    Ob man die Möglichkeit hat Geld zu verdienen, entscheiden (wie ihr selbst sagt!) oft andere Menschen (das ist ja nichts schlechtes – jeder hat nun mal seine eigene meinung).

    Wenn ihr die Hoffnung besitzt, dass Professionalität in Geld endet, ist das natürlich wünschenswert, aber keine Grundlage für, ich will es mal eine Audio-Diskussion nennen.
    Warum diskreditiert ihr ambitionierte und ausgebildete Musiker? Ist jede Musik, die kein Geld abwirft, nicht professionell?

    Wenn das eure Definition von professionell ist, also dann weiss ich wirklich nicht weiter, oder meint ihr nicht vielleicht doch kommerziell? Mir wäre es lieber ihr würdet euch auf das Handwerk beschränken, anstatt den schnöden Mammon in den Mittelpunkt zu stellen.

    Falls ich euch doch komplett falsch verstanden haben sollte, bitte ich um entschuldigung und verständnis.

    mfg

    • Jens
      16. Okt 2010 | 09:18 Uhr Antworten

      Die eigentlich gängige “Übersetzung” hast Du ja selbst geliefert, nämlich “Berufsmusiker” und zwar im Sinne von: “ich verdiene mir meine Brötchen mit meiner Musik bzw. durch den Verkauf meiner Arbeitskraft als Musiker”. Schlägst Du mal unter “professionell” nach (und bitte nicht bei Wikipedia!), so findest Du “Übersetzungen” wie “handwerksmäßig” oder “berufsmäßig” und bei der “Übersetzung” von “Profession” entsprechend “Beruf”, “Handwerk” oder “Gewerbe”. Dabei hat die Unterscheidung zwischen Professionellem und Amateur schier gar nichts mit einer Qualitätsunterscheidung wie bspw. zwischen “gut” und “schlecht” oder “besser” und “schlechter” zu tun. Es gibt gute wie schlechte Profis und gute wie schlechte Amateure. Auch die von Dir genannte “Konstanz” ist kein Definitionsmerkmal von “Profession” oder “professionell”, schon gar nicht, um solche von “Amateuren” zu unterscheiden.

      Leider hat es sich in vielen Kreisen der nicht-berufstätigen Musikwelt bzw. bei den Fans eingebürgert, die Unterscheidung “Profi” und “Amateur” qualitätsbezogen zu verwenden und auch unter “kommerziell” ein Schimpfwort und eine Abwertung der damit Gescholtenen zu meinen, was auch vollkommener Blödsinn ist. Sobald eine Musikerin/ein Musiker eine Gage für ihre/seine Leistungen erhält, war bzw. ist sie/er “kommerziell”. Insbesondere Musikfans sollten sich aber im Klaren darüber sein, dass ihre Angebeteten hoffentlich alle furchtbar kommerziell sind, denn ansonsten gäbe es von ihnen nichts zu kaufen, von der CD (sorry: mp3) über Tickets bis hin zum Shirt.

      Oder ist man dann nicht mehr “True-Metal” ;-)

      Gott zu Gruße…
      Rock On!

  • Matthias
    16. Okt 2010 | 07:49 Uhr Antworten

    Ich habe gerade bei Wikipedia nachgeschaut:

    Profi = Geld verdienen!
    professionell = Qualtitätsmerkmal, unabhängig von Bezahlung

    Falls die Begriffe bei uns im Podcast etwas verschwimmen, dann bitte ich um Nachsicht!

    wir sehen uns auf delamar,

    Matthias

  • polyaural
    16. Okt 2010 | 08:17 Uhr Antworten

    Max, guckst Du Wikipedia: “Ein Profi, Kurzwort von veraltend Professionist, ist jemand, der im Gegensatz zum Amateur oder Dilettanten eine Tätigkeit beruflich oder zum Erwerb des eigenen Lebensunterhalts als Erwerbstätigkeit ausübt.“

    Soweit so klar und deutlich. Die Begriffe Profi und Amateur bewerten nicht die Musik, sndern ob jemand damit Geld verdient. Da Menschen die mit Musik Geld verdienen wollen oft einen erweiterten Anspruch an ihr Produkt haben, wird Professionalität schnell als ein Gütesiegel für die Musik verwendet.

    Da spielt einer nur zum Spass und klingt wie ein Profi. Daraus entstehen Missverständnisse. So wie im Wikiartikel weiter beschrieben wird:

    „Der Begriff Professionalität, vor allem das Adjektiv professionell, wird auch als Kennzeichnung der Art der Ausübung einer Tätigkeit verwendet, vielfach unabhängig davon, ob dies gegen Bezahlung geschieht. Diesem Begriff wird ebenfalls zur Beschreibung der Qualität eines Produktes verwendet, insbesondere die Eignung als zuverlässiges Werkzeug zur Berufsausübung (beispielsweise professionelle Software).“

    Womit wir wieder bei den Öschs Den Dritten sind. Die machen Musik gegen Geld, sind also Profies. Daraus abzuleiten dass die Familienbande damit musikalisch auf einer Stufe mit Pink Floyd steht ist mindestens verwegen. Wenn nicht absurd …

    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Profi

  • Phunkateer
    16. Okt 2010 | 11:56 Uhr Antworten

    zu den Jodlern:
    Ja, dummer Kapellen-Name, aber die jodelt doch ganz gut, oder?
    Da gibt’s im Mutantenstadl echt schlimmeres als so ne “klassische” Jodelnummer. Die Nummer hat auch nen halbwegs interessanten Break! Immerhin… :-)

    Immer offen bleiben!

    Grz,
    Phunkateer

  • max mustermann
    16. Okt 2010 | 19:14 Uhr Antworten

    Hello again,
    vielen Dank für eure Antworten. mann mann mann..immer diese schwimmenden grenzen ;)

    ich werde mich in nachsicht üben. danke nochmal für die antworten.
    wir sehen uns auf delamar

  • Podcast-Profis.de
    24. Okt 2010 | 16:35 Uhr Antworten

    hi,
    ich bin über Twitter auf eure Seite gekommen. An sich recht nett gemacht. Jedoch (und das spiegelt meine eigenen Meinung & Geschmack wieder) gated ihr zu viel in euren Podcasts. Viele Silben werden regelrecht abgeschnitten, was nicht wirklich konform mit euren Praxisworkshops (z.B. über das Gaten) einhergeht.

    Des Weiteren muss man sich als Studiobetreiber nicht wirklich wundern, wenn durch Kommentare über analoges Mixing seitens der Musiker gelächelt wird. Mit eurer Aussage zum Thema Isoterik, habt ihr euch (zumindest in der Fachwelt) ein wenig selbst ins Abseits geschossen. Der Unterschied zwischen analogem und digitalem Summieren ist sehr deutlich wahrnehmbar, auch wenn es derweil viele analog klingende Plugins gibt. Ich mische z.B. ganz gerne in einer Symbiose aus beiden Lagern, schon aus Gründen der Kanalanzahl. 120 Spuren wollen analog erstmal summiert werden ;) Mit etwas Kreativität und Hintergrundwissen, ist aber selbst das durchaus machbar.

    Sorry für die Kritik, aber die ist meiner Meinung nach berechtigt.
    Grüße

  • polyaural
    24. Okt 2010 | 19:11 Uhr Antworten

    @Podcast-Profi.schleichwerbung, Du meinst wohl Esoterik: „Esoterik (von altgriechisch ἐσωτερικός: esōterikós: „innerlich“) ist in der ursprünglichen Bedeutung des Begriffs eine philosophische Lehre, die nur für einen begrenzten „inneren“ Personenkreis zugänglich ist – im Gegensatz zu Exoterik als öffentlichem Wissen.“

    http://de.wikipedia.org/wiki/Esoterik

    Außerdem gibt es etwas das sich „good enough quality“ nennt Man muss den Unterschied gehört haben um ihn zu erkennen. Oder, wie an anderer Stelle schon mal gesagt, niemals gab es einen größeren Unterschied zwischen aufwändig und hochwertig produzierter Musik und minderwertigen Abspielgeräten. Also, who cares? Esoteriker natürlich …

  • also erstens… nein keine Schleichwerbung, aber ich sehe auch nirgends, dass man nur mit seinem Namen hier kommentieren darf. Aber beim nächsten Post wird dieser dann dort stehen.

    zweitens… naja… man kann auch mal eso- und isoterek als Vertipper ansehen oder? :)

    drittens… genau die “good enough quality” Mentalität sorgt dafür, dass sich immer weniger Menschen darum kümmern, was gut klingt. Es geht nur noch darum, seinen kram irgendwie nach draußen zu bekommen (was jetzt kein Bezug auf die Autoren dieser Seite ist, die inhaltlich und musikalische Arbeit respektiere ich, und hätte mir gewünscht, dass es vor Jahren solch ein Portal gegeben hätte) dennoch muss Kritik erlaubt sein, denn nur so wächst man und die Redakteure von Delamar sehen das sicherlich genau so.

    Außerdem habe ich lediglich darauf hingewiesen, dass in einem anderen Beitrag über den sorgsamen Gebrauch von Gates hingewiesen wurde, dieser in verschiedenen Podcasts des Teams offenbar etwas vernachlässigt wurde. Auch dies Aussage muss gestattet sein, denn sie deutet eindeutig darauf hin, dass diese Kritik nicht aus der Luft gegriffen ist sondern ich mich vor dem Schreiben informiert habe.

    viertens… wie ich mit wikipedia umzugehen habe ist mir bekannt ;)

    einen schönen Sonntag und einen angenehmen Start in die Woche

  • Carlos (delamar)
    24. Okt 2010 | 21:32 Uhr Antworten

    Hallo Dirk,

    vielen Dank für dein Feedback. Die Sache mit den Gates ist ein schwer zu lösendes Problem. In Skype wird jeder mit einem anderen Pegel aufgenommen und dann ein Gate perfekt einzustellen geht nicht.

    Die andere Möglichkeit wäre es, alles manuell zu lösen, was wiederum den Zeitaufwand enorm vergrössern würde. Das ist ebenfalls so lange ein No-Go wie wir nicht genügend Geld über den Podcast einnehmen, um einen entsprechenden Schnitt zu bezahlen.

    Die letzte Option bestünde schliesslich darin, das Rauschen einfach drin zu lassen, was – zumindest für meine Ohren – zu einem unangenehmeren Hörerlebnis führte als das Fehlen der ein oder anderen Silbe.

    Kurzum: Wir mussten eine Entscheidung treffen und haben uns für das geringste Übel entschieden. (Das gilt im Übrigen für einige unserer Entscheidungen, die immer mal wieder Grund zu Beanstandungen geben)

    Zum Summieren will ich noch eines anmerken: Der Unterschied ist sicherlich zu hören, wird aber teuer bezahlt. Und genau hier liegt dann der Hund begraben.

    Es stellen sich mir folgende Fragen:
    Lohnt sich das viele Geld für eine analoge Summierung?
    Kann ein Musikkonsument (also ein Laie) überhaupt den Unterschied hören?
    Interessiert sich ein Laie überhaupt dafür?
    Inwiefern müssen sich Besitzer von sehr teurem Musik Equipment ihren Kauf schön hören?

    Hier bei der letzten Frage kommt nämlich das psychologische Phänomen der Konsistenz auf. Menschen wollen immer konsistent mit ihren Aussagen/Handlungen bleiben. Und wenn ich viel Geld dafür ausgegeben habe – wie könnte ich dann vor mir selbst zugeben, dass das eine minder gute Investition war? (Natürlich gilt das anders herum genauso, aber nicht ganz so ausgeprägt).

    Herzliche Grüße
    Carlos

  • Dirk
    25. Okt 2010 | 00:39 Uhr Antworten

    Hi,
    ach ihr nehmt das Ganze über Skype auf.
    Da verstehe ich die die Schwierigkeiten.
    Gibt es nicht die Möglichkeit, auch in Skype ein Multichannel Interface einzusetzen? Sicher nicht oder?
    Also ich weiß ja nicht, wie du aufnimmst, aber ich gehe mal davon aus, dass das Aufnahmegerät bei Dir steht?! Da wäre es doch möglich, zumindest Dein Signal getrennt von den anderen Beiden aufzuzeichen.

    Eventuell könnte auch ein vorsichtig eingestellter Kompressor seine Dienste leisten?!

    noch etwas anderes… eure Website delamar.de ist leider immer noch offline. habt ihr eventuell einen hacker drauf gehabt? Hatte das Problem schon einige Male… dort wurde dann Schadecode eingefügt und selbst nach einem sauberen Backup musste das Ganze noch über die Webmastertools von Google behoben werden…

    Grüße

    Dirk

    PS: über das Thema analoger Summierung kann man glaub ich ganze Stunden diskutieren ;) und würde hier warscheinlich zu weit führen. Du hast zwar mit deinen Argumenten nicht ganz unrecht, aber fürs Protokoll… ;) dieses ist sehr Subjektiv, und wie ihr im eurem Podcast schon gesagt habt, laien hören das teilweise auch, können nur nicht beziffern, “was” ihnen stört…

  • Elektrozid
    25. Okt 2010 | 13:14 Uhr Antworten

    Ich musste gerade echt grinsen, als ich das Video ohne Ton abgespielt habe – denn es macht so den Eindruck, als hätte das Mädel massive Muskelkrämpfe beim Gesang :-) Wobei hübsch ist sie ja schon… sie hat sich nur für das falsche Genre entschieden ^^

  • PONG
    04. Nov 2010 | 02:02 Uhr Antworten

    Ich habe musikalisch die verschiedensten Musikrichtungen ausprobiert , bin daher vermutlich kaum einseitig und so finde ich : tolle , frische fröhlich ansteckende Musik (nicht der ewige Weltschmerz den zuviele Bands wehleidig exerzieren)im Video oben.
    Nur schlaff über Volksmusik/”Ländler” zu lästern ist doch einfallslos und geistig arm.

    Viel Spass am Musikmachen Euch allen …..

  • Markus
    23. Sep 2012 | 21:06 Uhr Antworten

    :-D
    … oder Du protestierst gegen Atomkraftwerke ;-)

    Hahaha musste Tränen lachen :-D
    Macht bitte weiter so!!!

    LG

  • Bin
    10. Okt 2013 | 22:46 Uhr Antworten

    Danke für die Tipps, zwar ein wenig spät erkannt. Also den Blog, aber find ich super.

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