11 Thesen zum Musikmachen

Auch beim Musik selber machen sind es manchmal die offensichtlichen Dinge, die einem dazu verhelfen, die nächste Stufe zu erreichen. Und so besprechen wir in der heutigen Folge 11 Thesen zum Musikmachen, die dem einen als Binsenweisheiten erscheinen mögen, dem anderen aber vielleicht die Augen (besser: Ohren) öffnen werden. In den Hörerfragen geht es heute um die Synchronisation via MIDI und ansonsten erwarten dich viele weitere Informationen…stay tuned!

Für bessere Ergebnisse: 11 Thesen zum Musikmachen

Anscheinend sind die heute in der 199. Episode besprochenen Ideen und Thesen zum Musikmachen so gut gewählt, dass kaum Widerspruch im Moderationsumfeld zu hören bzw. von unseren lieben delamari im Chat zu lesen war. Vielleicht ist das ja so, da es sich um Binsenweisheiten handelt, die einem sofort einleuchten. Vielleicht aber haben viele unserer Hörer (die Moderatoren ohnehin) einfach schon so viel Erfahrung gesammelt, dass diese Dinge bereits selbständig herausgefunden wurden.

So oder so gibt es immer wieder den ein oder anderen, der sich über den Denkanstoss freuen wird. So sprechen wir heute über die Performance bei der Aufnahme, Emulationen als Kompromiss, die Endkonsumenten als Kritiker der eigenen Musik, das Stimmen eines Drum Kits oder warum das Weglassen eines Effekts manchmal besser ist als ihn zu nutzen. Weiterhin geht es um das Arrangement im Song, die Qualität einer Komposition im Vergleich zu ihrer Beliebtheit sowie das rechtzeitige Beenden einer Produktion.

Und was wäre diese Folge ohne das Wissen um Menschen im Vergleich zu Musik Equipment oder um die Tatsache, dass die Musik das Wichtigste am ganzen Prozess ist. Klang das jetzt alles etwas undurchdringlich für dich? Dann schalte jetzt ein und lausche der 199. Folge.

Schreib uns doch auch deine besten Anregungen in die Kommentare und lass damit die anderen delamari an deinen Erfahrungen teilhaben.

Hörermeinungen (10)

zu '11 Thesen zum Musikmachen'

  • Rotrose
    12. Dez 2012 | 10:01 Uhr Antworten

    Es ist leider nichts zu hören. Beste Grüße

    • Thomas "thommytulpe" Nimmesgern
      13. Dez 2012 | 21:47 Uhr Antworten

      Hallo!

      Ich kann den Mitschnitt hören, sowohl direkt in Firefox (unter Windows) als auch nach dem Herunterladen der MP3-Datei.

      • Rotrose
        13. Dez 2012 | 23:42 Uhr

        Jap, ich kann den Pod nun auch hören.

  • Kahlbert
    14. Dez 2012 | 10:41 Uhr Antworten

    Daumen hoch für den DX7 in der Weihnachtssendung – will mich endlich mal wieder jung fühlen!!

    :-)

  • Simon
    16. Dez 2012 | 10:42 Uhr Antworten

    Vielen Dank an das ganze Team,
    dass ihr es Sendung um Sendung schafft, spannende und interessante Podcasts zu produzieren! Ich hab’ die ganze Seite erst vor ein paar Wochen entdeckt und muss mich jetzt erstmal durch das ganze Archiv arbeiten – der Weihnachtsurlaub ist gut gefüllt!

    Vielen Dank dafür, macht weiter so!

  • Strubi3
    16. Dez 2012 | 21:36 Uhr Antworten

    Wie immer ein gelungener Podcast. Endlich weiß ich was der Satz “die Aufnahme ist Super” bedeutet. Freu mich schon auf den DX7 im nächsten Podcast.

    Zum Gewinnspiel:
    Der Jockey mit der Glitzerjacke,
    hat ein Pferd mit einer Macke,
    ihr Name ist Mandy,
    besser wäre Wendy,
    sie gewinnen sehr häufig,
    aber nicht zwangsläufig.

  • henxxt
    17. Dez 2012 | 14:45 Uhr Antworten

    Ein so großes Maß an einstimmigen bzw. ähnlichen Meinungen wie bei den 11 Thesen erlebt man im Delamar-Postcast wirklich selten. Ob das an der friedlichen Weihnachtsstimmung liegt? ;)

    Wie gewohnt ein sehr interessanter und angenehmer Podcast! Egal ob im Auto, auf Zugreisen oder auch einfach mal für Zwischendurch, euer Podcast geht immer. Selbst nach fast 200 Folgen immer noch so spannend wie in den ersten Tagen – macht weiter so!


    Ebenfalls zum Gewinnspiel:

    In dieser Baracke geht nichts über einen guten Schluck Brandy.

  • Rockzock
    17. Dez 2012 | 19:34 Uhr Antworten

    Ein Halloooo aus Mittelfranken

    No.199 war meine erste Podcast Sendung die ich Live mit-gehört habe.
    Eine suuuuper Sache dein Audio-Podcast Carlos !!
    Man muss ja die Typen die da ständig reinquatschen nicht sehen………..lach.
    Nee, Spaß beiseite. Coole Mit-Moderatoren/Gäste.
    Sind es eigentlich immer die gleichen?

    Mir ist delamar ja schon länger bekannt. Immer wieder mal reingeschaut und immer öfters :-)

    +Gut Sortiert
    +Kompetent
    +Sachlich, verständlich geschrieben
    +Wenn möglich Aktuell
    ++ In Deutsch
    ++ für jeden was dabei
    ++ Das beste Portal für Musikheinis wie mich :-))

    Freu mich jetzt auf die Jubeltrubel Sendung 200 !! tröööööött

    Musify you Live
    oder wie wir Franken sagen. geh Mucke machen.

    Mr.Rockzock

  • Sandro
    22. Jan 2013 | 08:27 Uhr Antworten

    DX7 … da geht die Sonne auf!

    Paul sprach im pod von einer Software für das gute Stück.
    Mich würde mal interessieren, wie die heißt bzw. wo man die erwerben kann. Handelt es sich dabei um einen einfacher sysex-Manager zum Laden der Sounds oder gibt es auch die Möglichkeit der direkten Bearbeitung der Sounds?

    Danke und viele Grüße
    Sandro

    PS: Es gab auch mal ein Buch zur Programmierung des DX7 von Peter Gorges, “Das komplette DX7 Handbuch” oder so ähnlich. Nur leider vergriffen und scheinbar kaum noch irgendwo zu finden. Falls das noch jemand in einer Ecke einstauben lässt – ich hätte Interesse.

  • Raphael
    19. Feb 2013 | 10:25 Uhr Antworten

    Wieder einmal ein Genuss den Poddy im Zug auf dem Weg zur Uni anzuhören. Daumen Hoch die Damen und Herren!

    Zur These Nr.2 (Emulation als Kompromiss) ist mir folgendes noch eingefallen:
    Wenn die Emulation ein Kompromiss ist, dann müssten doch auch sämtliche Drittanbieter Plug-Ins für DAWs, die zum Ziel haben Bandmaschinen oder Vintage Compressoren zu emulieren ebenfalls als Kompromiss gesehen werden, da diese auf einem Algorythmus basieren. In der Tat wird das nach außen hin ja nie oder eher selten so dargestellt.
    Inerressant finde ich doch, dass insbesondere Gitarristen in der Überwiegenden Tendenz sehr stark dazu neigen in konservativen und fixen Schablonen zu denken. Man zähle z.B. nur mal auf den ganzen Fachzeitschriften aus diesen Genres, wie oft eine Strat oder Paula das Titelblatt schmückt und wie z.B. in manchen Fachmagazinen die Kombination von Erle und Esche an nem Stratkorpus im Hause Fender so gefeiert wird, als hätte mand as Rad neu erfunden auf der anderen Seite “wirkliche Innovationen” als Beiwerk nur Erwähnung finden…
    Ich erinnere mich da auch gerne an den ein oder anderen mittlerweile in die Jahre gekommenen Lokalmatador meiner Heimatstadt, der den Röhreamp im Proberaum soweit aufreißt, dass jeder nen Tinitus bekommt und man nur noch die Gitarre hört und wenn man fragt warum er nicht leiser macht, dann kommt die ANtwort “der Amp klingt sonst nicht”…
    Wie kommt das bitte??? Hat das was mit Nostalgie zu tun und der Erinnerung an eine Jungend???

    @Maria: Was du mit Hardwaremodelling meist ist glaube ich dieser eine Amp von Randall, dem man so Vorstufenmodule einpflanzen kann. In der tat hat das eher weniger mit Modelling zu tun, da die Vorstufenmodule in voll analoger Bauweise sind – wenn ich mich recht erinnere…

    Zur These 3 (nur weil jemand weniger Ahnung hat als man selbst, heißt das nicht, dass der nicht mitreden kann):

    @Maria: Danke für diesen grandiosen Term “ungefragtes Feedback”. In der Tat, das ist eine von den nervigsten Sachen die es gibt, v.a. dann wenn dieses ungefragte Feedback in wilden Assoziationen und einem Zwanghaften Mitteilungsbedürfnis enden…
    Auf der anderen Seite denke ich, dass ab und an mal den MUTE Knopf im richtigen Leben zu drücken auch nicht immer verkehrt ist. Man muss nicht alles kommentieren. Aber man kann seinen Senf dazu geben, wenn man gefragt wird.
    Der Vorteil von Amateurmeinungen und Meinungen außenstehender ist der emotionale Abstand und bei Amateuren die Fehlende Fachkompetenz, die auch in freieren Denkstrukturen mündet.
    Daher ist das mit Sicherheit kein Fehler…

    @ Carlos mit dem Trick zur Harmonielehre:
    Ich denke, dass sich das so wie zu Wein oder Whiskey verhält. Bestimmte Dinge muss man erst lernen. Z.B. werden die meisten eine Art abneigung gegenüber einem übermäßigen Vierklang empfinden, da dieser sehr dissonant ist. Ein anderer, dessen Ohr trainiert ist wird das im Kontext vermutlich als syntaktisch korrekt oder geil empfinden.
    D.h. wenn ich jemanden befrage, dann sollte das irgendwie auch zielgruppenspezifisch sein. Ich würde zumindest nicht auf die Idee kommen meiner Oma die neuste Studioproduktion zu zeigen, die von Haus aus nur Dreiklänge auf den Stufen I-IV-V mag und gerne schunkelt…

    Zu den Drums in These 4:

    Danke, dass auch das mal angesprochen wird.
    UND…es ist in der Tat eine interessante Frage, warum man als Gitarrenschüler erst mal lerne die Gitarre zu stimmen und bei den Drums spielt das nur eine marginale Rolle. Interessant finde ich, dass auch selbst im professionellen Bereich Leute unterwegs sind, die da in Relation nicht so fit sind…
    Wäre das nicht mal auch was für nen Poddy wo man
    1. den EInfluss der Felle
    2. Den Einfluss des Resofells, wie sich das auswirkt
    3. Stimmtechniken (z.B. Resofell höher stimmen, nicht alle Schrauben gleichmäßig, etc…)
    bespricht…
    UND…welcher Sound der Drums ist der richtige für ne Produktion. Ich erinnere mich, dass ich mal ne Session habe und nachdem der Drummer das Set gestimmt hat, habe ich es ihm wieder verstimmt weil es für den Song zu “akademisch” klang…haha
    Des weiteren kann man auch mit Akustikdrums sehr interessante Sachen und Sounds machen (Splash auf Snare, Handtuch oder Geschirrtuch über Hihat, ganz alte und schrottige Felle aufziehen, ne Snare vor die Kick stellen, damit’s auch da scheppert…und und und)

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