DAW-Vergleich: Die besten der Audio-MIDI-Sequencer #72

Erfahre in dieser Folge alles über die besten Audio-MIDI-Sequencer auf dem Markt in unserem DAW-Vergleich. Die Expertenrunde bespricht die Vor- und Nachteile beliebter DAW-Software, warum jeder den Sequencer mag, den er nutzt und verrät dir, welche Faktoren in deine Entscheidung um dein Musikprogramm eine Rolle spielen können. Es gibt natürlich noch einen Tipp der Woche, den Song der Woche passend zur aktuellen Fussballweltmeisterschaft und in der delamar Hörerfrage klären wir, welche Effekte Du bei den Vocalaufnahmen in die Inserts legen solltest.

Viel Spass beim hören der 72. Folge – dem DAW-Vergleich.

DAW-Vergleich: Die besten der Audio-MIDI-Sequencer #72

Zusammen mit Andreas Zeitler konnten wir bei der gestrigen Live-Aufzeichnung über 70 delamari begrüßen, die uns trotz Hitzewelle und fortgeschrittener Zeit mit ihren Kommentaren und ihrem Feedback zur Seite standen. Es ist immer wieder ein echtes Erlebnis, diesen Podcast mit dir live aufzuzeichnen und es wird von Woche zu Woche immer mehr zu einem echten Event.

Das Thema der heutigen Folge sind Musikprogramme, Audio-MIDI-Sequencer – eben die Softwareseite deiner DAW (Digital Audio Workstation). Wir sprechen über die wichtigsten und beliebtesten Musikprogramme auf dem aktuellen Markt und versuchen dir die jeweiligen Vorzüge sowie deren Nachteile näher zu bringen. Zwar konnten wir nicht jede einzelne DAW für unseren Vergleich heranziehen (leider ist einer unserer Gäste kurzfristig ausgefallen), dennoch gibt es in dieser Episode des Podcasts für Musiker einen echten Rundumschlag und Überblick.

 

DAW-Vergleich Musikprogramme:

In der Sendung besprochen, angerissen und erwähnt wurden unter anderem:

  • Apple Logic
  • Avid Pro Tools
  • Cakewalk Sonar
  • Ableton Live
  • Steinberg Cubase
  • ImageLine FL Studio
  • PreSonus StudioOne
  • Sony Acid
  • Propellerhead Reason/Record
  • Reaper

Um all diese Musikprogramme halbwegs richtig zu kategorisieren und zu beleuchten gehen wir unter anderem auf die Faktoren und Kriterien ein wie verfügbare Betriebssysteme, mögliche Samplingrate, Auflösung, Unterstützung für natives 32-bit und/oder 64-bit, die maximal nutzbare Spurenanzahl und Busszahl sowie die Anzahl der Gruppen und Effektkanäle.

Darüber hinaus erfährst Du mehr über das Gesamtpaket der einzelnen DAWs, die mitgelieferten Plugins, Effekte und Instrumente, der Preis, die Limitationen, die einige Musikprogramme in Sachen physikalische Ein- und Ausgänge mitbringen sowie den Latenzausgleich. Wir sprechen weiterhin über die verfügbaren Schnittstellen für die Einbindung von Dritthersteller-Plugins, die eingelesenen und ausgegebenen Formate wie WAV, AIF, MP3, OGG, FLAC und OMF sowie die ausgefeilten Funktionen wie Notation und mehr.

 

Tipp der Woche
Im Tipp der Woche erfährst Du mehr über ein Gewinnspiel bei Andreas, bei dem Du ein Plugin für deine Musikproduktion gewinnen kannst.

 

Song der Woche

Der Song der Woche stammt von der Formation “Jogis Löwen” und nennt sich Sonne von Südafrika – natürlich passend zur aktuell laufenden Fussballweltmeisterschaft. Interessanterweise haben wir den Song bereits vor einiger Zeit bekommen und der Text hat also damals schon einiges vorausgesehen.

 

delamar Hörerfrage

In der heutigen Hörerfrage geht es um das Recording von Vocals und die hierzu verwendeten Effekte. Frank fragt, ob und welche Effekte er gleich bei der Gesangsaufnahme nutzen sollte. Die Antwort erfährst Du – wie immer – in der aktuellen Episode.

 

Du siehst, es ist ein selten aufregender delamar Podcast, der eine Menge Fragen in Sachen DAW-Vergleich und Musikprogramme zu klären weiss. Natürlich bleiben andere Fragen offen und wenn Du eine ebensolche zum Thema hast, dann kannst Du uns diese hier in die Kommentare schreiben. In einigem Zeitabstand und wenn neue Versionen der DAW-Musiksoftware auf den Markt kommen, werden wir sicherlich eine weitere Folge zum Thema DAW-Vergleich für dich machen.

Bis dahin wünsche ich dir viel Spass beim Hören dieser 72. Folge und eine schöne Woche!

Hörermeinungen (15)

zu 'DAW-Vergleich: Die besten der Audio-MIDI-Sequencer #72'

  • klangmaler
    06. Jul 2010 | 23:59 Uhr Antworten

    Hallo,
    Ich finde den Preis auch nicht unwichtig und da hab ich mit Reaper einen guten Griff gemacht (33 Euro, da der Dollar gerade preiswert war). Es beherrscht 64 bit AUDIO und 64 bit interne Verarbeitung, arbeitet unlimitiert, hat ein geniales Routing, ein Haufen Effekte von grottig bis fantastisch, und läuft auf allen 3 Plattformen ( Win, Mac, Linux ). Das Forum ist weltweit in verschiedenen Sprachen und man kanm sich live mit der ganzen Welt verbinden und mal schnell eine fehlende Gitarre in Tokio einspielen. Stretch,Trigger, Vorhören in Projektgeschwindigkeit, Mediaexplorer, und jetzt sogar noch Videorendering in HD ( oder Ipod, mov. divx, avi …u.s.w)

    Also von all dem Wichtigen , was Ihr in der Stunde besprochen habt, hatte ich das Gefühl, daß das zur Grundausstattung dazugehört. Hätte nicht gedacht, das ProTools limitiert ist oder andere nur 24 bit können- für den Preis!
    Ich kann es nur empfehlen ( arbeite von Filmmusik , Remix, bis Bandmischung und habe viele akkustische Instrumente in der Aufnahme dabei.

  • Ali
    07. Jul 2010 | 13:09 Uhr Antworten

    War mein erster podcast …. sehr gute Sache, wie eigendlich alles Beiträge hier! Werd noch einige nachholen!

    Wirklich schade war nur, dass der “FL Studio-Experte” nicht mit von der Partie war, denn ihr wärt erstaunt gewesen, wieviel sich mittlerweile getan hat. Meiner Meinung nach ist FL auch auf dem Sprung zu den ganz großen DAW’s, lediglich im Editing und Live-Recording hinkt es noch ein wenig.

    Wär kool, wenn hierfür wirklich noch ein Nachtrag kommt,
    es würde sich für die “Leser” lohnen !

    Gruß und weiter so, Ali

  • suckspeed
    08. Jul 2010 | 13:01 Uhr Antworten

    Hi Leute,

    mir hat der Markus dieses Mal natürlich ganz stark gefehlt, denn der hätte sicher auch immer mal was zu Reaper sagen können. Ich selbst verwende Reaper, nachdem ich die Jahre zuvor mit Sonar gearbeitet hatte. Ich kann kaum feststellen, dass im Vergleich etwas fehlt, finde sogar, dass einige Schwächen von Sonar in Reaper nicht enthalten sind. Cubase fand ich von Anfang an eher unintuitiv von der Bedienung her. Ist aber auch Jahre her, dass ich mal eine Version davon angeschaut hatte.
    Da ihr in diesem Podcast eigentlich nur auf ganz wenige DAWs von der Liste oben eingegangen seid, solltet ihr wirklich überlegen, ob dazu nicht wenigstens nochmal ein Artikel kommen könnte, der die DAWs gegenüber stellt.
    Ansonsten natürlich wie fast immer eine nette Sendung. :-)

    Grüße

    suckspeed

  • luap92
    08. Jul 2010 | 14:29 Uhr Antworten

    nein, live wurde nicht zum livebetrieb entwickelt. und doch, es geht darum, es sich sequentiell anzugucken, deshalb hat es ja die beiden verschiedenen “views”. lie kann man benutzen, wie jeden sequencer auch, nur find ichs viel intuitiver. ich vergleich das immer mit der “laptop-dj und vinyl-dj”-geschichte: bei vinyl hat man das gefühl näher an der musik zu sein, und so is es bei mir mit live.

    konnte leider im chat nich dabei sein, sonst hätt ich euch eure argumente gleich zurückgehauen! :P war aber wieder ein schöner podcast, wie immer eigentlich.

  • fxyz
    09. Jul 2010 | 12:02 Uhr Antworten

    Schöner podcast!
    Was so nicht erähnt wurde, ist die Tatsache, dass die “Platzhirsche” mittlerweile für ca. 400€ zu haben sind und eine geballte Ladung an Instrumenten, Effekten und auch Audio-Material mitbringen, wogegen Ableton als SUITE Version mit Max 4 Live sage und schreibe EUR 948/USD 1148 kostet. diese Preispolitik steht für mich in keinem Verhältnis zu dem Gebotenen. Klar, es gibt andere induviduelle Packages von LIVE, die preiswerter sind. Ich habe LIVE und arbeite auch mit CUBASE 5, muss aber LOGIC bescheinigen, dass es für einen guten Preis am meisten Content und Funktionalität liefert.
    Ableton wird sozusagen zur Luxus-DAW, was ich sehr bedenklich finde. Ich möchte maßgeblich mit einem Sequencer arbeiten (bei mir cubase) und für den Live-Betrieb ist Ableton einfach die beste Lösung. Finde es auch bedenklich, dass updates mittlerweile 100 pder sogar 150€ kosten – das heisst in meiner Situation, dass wenn ich up2date bleiben will, pro jahr 200-300 € investieren muss, um mein System aktuell und kompatibel zu halten.
    Ein wenig Gedankenfutter von meiner Seite.
    Die 24bit Einschränkung überrascht mich tatsächlich auch.
    vielen dank für die meinungen und infos!

  • aLf
    11. Jul 2010 | 00:34 Uhr Antworten

    Ihr hättet ja auch ruhig Samplitude von Magix erwähnen können. Immerhin ist diese Applikation u.a. bei Rundfunk- und Klassikproduktionen weit verbreitet. War damals auch der erste Sequenzer mit native 32-Bit-Float-Verarbeitung.

    ProTools M-Powered ist auf 48 Spuren limitiert, stimmt.
    Anderseits, wer nicht gute Musik mit weniger Tracks produzieren kann, braucht auch keene 50, oder gar 70 Spuren.

  • klangmaler
    13. Jul 2010 | 00:05 Uhr Antworten

    Da hast du natürlich vollkommen Recht…..

  • Carlos (delamar)
    16. Jul 2010 | 23:15 Uhr Antworten

    Herzlichen Dank an alle für die netten Kommentare und das Feedback. Wir können natürlich nicht jede DAW dort draussen erwähnen, wir nutzen ja auch nicht alle.

    Interessant anzusehen, dass Sam11 so oft in den Kommentaren (auch bei delamar.de) erwähnt wird. Da kriegt man ja fast den Eindruck, als wäre es ein weit verbreitetes Musikprogramm, was so gar nicht stimmt.

    Auf jeden Fall werden wir sicherlich auch die anderen DAWs bei Gelegenheit mal anschauen.

  • Jens
    14. Okt 2010 | 15:15 Uhr Antworten

    Ok … ein etwas verspäteter Kommentar zu diesem Podcast.

    Kann es sein, dass Reaper hier ein wenig zu kurz gekommen ist? Bin mehr aus Zufall auf Reaper gestoßen, nachdem ich mich in Logic Express 9 ein klein wenig eingearbeitet hatte und bin von Reaper von Anfang an so was von überzeugt gewesen, dass ich den Reaper jedem empfehlen kann! Allein schon das Preis-Leistungsverhältnis ist gigantisch! Für zur Zeit 40 Dollar erhält man ein absolutes Top-Produkt mit einer riesigen, sich gegenseitig unterstützenden Forengemeinde, einfach riesig!

    Zum Thema musikstilistische Favorisierung einer DAW: Hier sehe ich in der Tat extremen Beratungsbedarf für Leute, die im Moment vor der Qual der Wahl stehen. Insbesondere bei den großen Paketen, in die viele Virtuelle Instrumente gepackt sind, ist es unbedingt wichtig, dass sich der Interessent erkundigt, ob er dies wirklich braucht. Ich als alter Rocker kann mit den überwiegend im Logic Studiopaket angebotenen VI einfach nix anfangen, von den mitgelieferten Zusatzprogrammen ganz zu schweigen. Deshalb gab es bei mir (vor dem Reaper) nur Logic Express.

  • Joe
    22. Jun 2012 | 19:26 Uhr Antworten

    Der Pod ist zwar bereits etwas älter, aber dennoch kann ich Anfängern ruhigen Gewissens auch das Magix Samplitude Music Studio empfehlen. In einer nicht aktuellen Version bekommt man das bereits sehr günstig und was man zum Start an VST’s und Effekten dazubekommt kann sich allemal sehen bzw. hören lassen. Der größte Nachteil ist vielleicht, dass die Software auf je 4 AUX und Sub-Busse limitiert ist.
    Schade ist, dass man die mitgelieferten VSTs nicht in anderen DAWs wie z.B. Reaper verwenden kann.

    Dennoch: Für Einsteiger mein absoluter Favorit

  • Mike Baumgart
    28. Jul 2012 | 09:49 Uhr Antworten

    Hallo Leute, Delamar ist ja eine richtig Coole seite :-) Ich mache schon seit ewigkeiten Musik und benutze Samplitude pro.X suite und FL Studio 10 producer edition. Und ich kann zu beidem eine menge sagen ;-) FL studio ist zum produzieren ungeschlagen, wenn es dann um den Endmix geht (Soundqualität) gehe ich zu Samplitude über. Schade, dass die Sendung schon zu ende ist… LG, Mike.

  • Mediendiktatur
    05. Aug 2012 | 01:58 Uhr Antworten

    Hi Leute, ist ja ne echt geile seite hier! :)
    bin grad am stöbern gewesen weil ich am suchen für nen sequenzer bin, arbeite mit reason 5, fruityloops 10 und wavelab zum hacken von samples. hab aber auch schon bei ableton reingeschnüffelt welches ich zwar schon praktisch und intuitiv zum arbeiten finde jedoch preislich nicht angemessen und ja man ist halt schon die abläufe gewohnt wenn man da noch mal umstrukturieren muss ist halt jedes mal en kraftakt.
    ich bleib bei meinem reason das ist mir immer treu gewesen nur fehlt ne aufnahmemöglichkeit für vocals und die effekte könnten etwas knackiger sein. deshalb such ich jetz noch was zum abmischen und aufnehmen.
    vom hinhören scheint mir logic ja interessant, leider hab ich kein mac da würde dann pro tools in frage kommen.
    Vielen Dank für eure Anregungen macht weiter so ich werd euch weiterhin verfolgen.

    eine frage hätt ich da mal noch vl weiss da jemand zufällig was:
    ich hab mir traktor besorgt und würd gern live was einspielen – während dem mix (ableton style) ist es möglich reason und traktor zu wiren bzw syncen?

    habs mit midiyoke versucht hat leider nich geklappt.

    erzlichen dank.

    lg

    der mediator

    • Mike Baumgart
      07. Aug 2012 | 13:01 Uhr Antworten

      Du hast NI Traktor? Und schon bin ich Neidisch auf Dich ;-)
      Über FL-Studio geht es auf jeden Fall, auch mit Samplitude pro.X suite geht es, aber genau bei Reason weiß ich es nicht *schmunzel…

      LG, Mike.

  • el mediatore
    09. Aug 2012 | 19:26 Uhr Antworten

    @ Mike kein Grund neidisch zu sein – ist überall und für jedermann erhältlich! ;)
    O.k. danke für den Rat!
    Mal ans Delamar team: Ich verfolge fleissig eure podcasts und hör immer was von “chat” wo ist denn der?

    noch mal so an kritik und lob:

    die podcasts sind von den themen her echt immer super bisher und die verschieden meinungen und anregungen sind sehr interessant.

    was mir persönlich jedoch fehlt am ende ist ein ergebnis. wenn es z.b. zu den vergleichen der daws ging, welchen daw, für welchen bereich bzw welche art von muskiker/ musikrichtung zu welchem zweck
    in welchem programm. ist mir nur so aufgefallen, falls ich iwas verpasst haben sollte :X
    ansonsten ist die seite echt superklasse und ich freu mich auf neue themen!

    lg

    el Mediatore

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