Der Zweck der Musik #196

Wir reden viel über Musikmachen, Musikproduktion, Recording und das Musikbusiness – wird es das nicht Zeit, über den Zweck der Musik zu sprechen? Ist dieser nicht der eigentliche Grund, weswegen wir alle Musik hören und machen? Und wenn dem so ist, welcher ist dann der Zweck der Musik? In der heutigen Diskussionsrunde wird es interdisziplinär und wir reichen zurück in die Zeit, in der Musik noch einen ganz anderen Stellenwert hatte als heute…

Dir wünsche ich beste Unterhaltung beim Hören!

Was ist der Zweck der Musik? delamar Podcast #196

Nach all den vielen Sendungen rund um Musik haben wir noch nie darüber gesprochen, zu welchem Zweck Musik überhaupt erschaffen wird. Und genau darum dreht sich die heutige Sendung des delamar Podcasts für Musiker und Musikbegeisterte. Zusammen mit unserem Gast Raphael Jung von raffeludio gehen wir der Geschichte und den vielen Varianten von Musik auf den Grund. Denn nur wer versteht, wofür sie dient, welchen Zweck sie inne hat, kann mit seinen eigenen Kreationen auch ein Publikum erreichen.

Selbstredend gehen wir thematisch auch bis in die Urzeit zurück und sprechen darüber, was damals die Musik in den Urmenschen bewirkt hat. Es geht zurück in die Moderne, die Neuzeit und die jüngste Vergangenheit, um alle unterschiedlichen Anwendungen für Musik im Detail zu besprechen. Interdisziplinär und für jeden etwas Denkanregung dabei…so viel sei versprochen.

In den Hörerfragen sprechen wir über das Recording von Synths mit einem Vorverstärker und wie man eine alte Novation Supernova am besten ohne Rauschen aufnehmen kann.

Ich wünsche dir jetzt viel Spaß beim Hören dieser 196. Episode des delamar Podcasts für Musiker und Musikbegeisterte.

Hörermeinungen (1)

zu 'Der Zweck der Musik #196'

  • IrgendeinThomas
    25. Nov 2012 | 19:31 Uhr Antworten

    Ich gebe Maria und Mathias Recht, die Dauerberrieselung, Reizüberflutung sowie ständige Verfügbarkeit tut der Musik sicherlich nichts Gutes. Das erlebe ich auch an mir selber wenn ich mal ab und zu versuche nur mal für eine kurze Zeit lang (ein paar wenige Tage) gar keine Musik zu hören. Zum. ich höre dann Musik wieder mit ganz anderen “frischen” Ohren und steigert wieder den Hörgenuss merklich.

    Zudem beeinflußt es ja wie schon mal in einem anderen Podcast diskutiert wurde, auch den Stellenwert. Der Wertschätzung tut das sicherlich nichts Gutes und viele Musikkonsumenten haben das Gefühl Musik würde auf Bäumen wachsen. (Also garnicht mehr das Bewußtsein das da Großteils auch einiges an Arbeit dahinter steckt wenn es sich zum. halbwegs professionell anhören soll, somit auch teilweise kein schlechtes Gewissen Musik eventuell nur illegal zu beziehen)

    Ich denke da hat sich das Bewußtsein diesbezüglich sicherlich mit der Zeit als es noch kein Internet und noch davor nicht mal Abspielgeräte gab, sicherlich ins Negative verändert. Somit finde ich – im Gegensatz zu Carlos – dass sich der Zweck der Musik bei manchen Menschen sicherlich gegenüber frühere Jahrhunderte geändert hat. Den Hörertyp der Musik zB nur als Dauer-Hintergrundberieselung verwendet hat gab es so bis ins 19. Jahrhundert nicht (evtl. konnten sich das ja gewisse Aristokraten mit privaten Orchestern leisten mitunter täglich “beschallt” zu werden, aber nicht die durchschnittliche Bevölkerung die dann schon selbst musizieren mußte wenn sie öfter Musik hören wollten)

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