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	<title>Kommentare zu: Drums Recording &amp; Mixing Special / Samplingrate #54</title>
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	<description>Wer sagt, dass Musikmachen oder Musikproduktion schwer sein muss? Du bist Musiker, Produzent, Sänger, MC, Beat-Bastler und interessierst dich für Recording, Homerecording oder das Musikmachen? Du möchtest wissen, wie das Musikbusiness und die Musikindustrie funktioniert? Oder wie Du mit deinem Homerecording klingen kannst wie die Profis?  Dann bist Du bei delamar.TV, dem Podcast für Musiker und Produzenten genau richtig!   Erfahre hier in einfachen Worten und verständlich, wie Du von der Songidee über das Producing und die Audiobearbeitung bis zum Recording, Mixing und Mastering bessere Ergebnisse erzielen kannst. Lerne spielend einfach alles Wichtige und professionelles Knowhow bis zur Selbstvermarktung der eigenen Band für Musiker, Produzenten und alle, die mit Audio zu tun haben!</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 07:17:07 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Olaf</title>
		<link>http://www.delamar.tv/drums-recording-mixing-special-samplingrate-54/#comment-1814</link>
		<dc:creator>Olaf</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 21:14:31 +0000</pubDate>
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		<description>Und noch eine Ergänzung zur Frage der Abtastrate und Bittiefe bei digitalen Audiosignalen.

Über die Bittiefe ist alles gesagt aber mit der Abtastrate muss man das vielleicht doch etwas differenzierter sehen. Ich habe den Artikel, von dem die Rede war, nicht gelesen, aber ich gehe mal davon aus, dass dort für die Hörtests fertig abgemischtes und produziertes Material verwendet wurde, was eben einmal mit 48 und einmal mit 96 kHz ausgegeben wurde. Dass man hierbei nicht unbedingt einen Unterschied feststellen kann, ist durchaus vorstellbar, aber auch das hängt möglicherweise von der Qualität der Abhöre ab. Es soll auch Lautsprecher geben, auf denen man zwischen 128 kbit/s-mp3 und Raw-PCM keinen Unterschied hören kann...

Was man aber sicher nicht vernachlässigen kann, ist die Tatsache, dass wir es bei der _Musikproduktion_ 1. mit mehr als nur einer einzelnen Stereo-Spur zu tun haben und das 2. bei der Generierung von Sounds aus Software-Synthesizern oder der Aufnahme externer Schallquellen bei höherer Auflösung ein differenzierteres Bild des Originals entsteht. Diese zusätzlichen Informationen bieten dann im weiteren Verlauf einer Produktion den verwendeten digitalen Effekten (vor allem Hall) wiederum die Möglichkeit differenzierter und &quot;genauer&quot; zu arbeiten. (Dies trifft natürlich nicht zu, wenn ich in einer 96 kHz-Produktion 44,1 kHz-Samples aus einem Sampler verwende oder 44,1 kHz-Impulsantworten in einem IR-Hallgerät.)

Mehr Samples pro Sekunde heißt erstmal nur, dass die digitale Wellenform dem analogen Original immer ähnlicher wird. Bei der Rückwandlung von digital zu analog werden die &quot;Zwischenwerte&quot; zwischen zwei diskreten Samples durch mehr oder weniger geschickte Interpolation berechnet. Je mehr Informationen also vorhanden sind, desto weniger Berechnungsfehler können entstehen. Je mehr Spuren ich nun in einer Produktion einsetze, desto mehr Fehler können entstehen, die sich am Ende vielleicht doch hörbar aufsummieren, wenn die Abtastrate zu niedrig ist.

Die zusätzlichen Informationen gehen allerdings auch immer zu Lasten der Speicherkapazität und der System-Performance, was sicher auch nicht zu vernachlässigen ist. Wer die Möglichkeit, sprich ein ausreichend ausgebautes System, hat, sollte es aber ruhig mal testen, eine Produktion mit 96 (oder 88,2) kHz zu fahren und erst beim Ausspielen auf 48 oder 44,1 kHz runterrechnen lassen. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass man da einen Unterschied hören kann, eine entsprechende Abhöre und ausreichend komplexes und umfangreiches Material vorausgesetzt.

Aber vielleicht ist auch das alles nur Audio-Esoterik... Wenn man sich ansieht, dass manche Leute Musik über Mobiltelefon-Lautsprecher anhören, braucht man sich über 96 kHz nun wirklich keine Gedanken zu machen. Hört eh keiner! Nichtmal mein Hund ;-)!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und noch eine Ergänzung zur Frage der Abtastrate und Bittiefe bei digitalen Audiosignalen.</p>
<p>Über die Bittiefe ist alles gesagt aber mit der Abtastrate muss man das vielleicht doch etwas differenzierter sehen. Ich habe den Artikel, von dem die Rede war, nicht gelesen, aber ich gehe mal davon aus, dass dort für die Hörtests fertig abgemischtes und produziertes Material verwendet wurde, was eben einmal mit 48 und einmal mit 96 kHz ausgegeben wurde. Dass man hierbei nicht unbedingt einen Unterschied feststellen kann, ist durchaus vorstellbar, aber auch das hängt möglicherweise von der Qualität der Abhöre ab. Es soll auch Lautsprecher geben, auf denen man zwischen 128 kbit/s-mp3 und Raw-PCM keinen Unterschied hören kann&#8230;</p>
<p>Was man aber sicher nicht vernachlässigen kann, ist die Tatsache, dass wir es bei der _Musikproduktion_ 1. mit mehr als nur einer einzelnen Stereo-Spur zu tun haben und das 2. bei der Generierung von Sounds aus Software-Synthesizern oder der Aufnahme externer Schallquellen bei höherer Auflösung ein differenzierteres Bild des Originals entsteht. Diese zusätzlichen Informationen bieten dann im weiteren Verlauf einer Produktion den verwendeten digitalen Effekten (vor allem Hall) wiederum die Möglichkeit differenzierter und &#8220;genauer&#8221; zu arbeiten. (Dies trifft natürlich nicht zu, wenn ich in einer 96 kHz-Produktion 44,1 kHz-Samples aus einem Sampler verwende oder 44,1 kHz-Impulsantworten in einem IR-Hallgerät.)</p>
<p>Mehr Samples pro Sekunde heißt erstmal nur, dass die digitale Wellenform dem analogen Original immer ähnlicher wird. Bei der Rückwandlung von digital zu analog werden die &#8220;Zwischenwerte&#8221; zwischen zwei diskreten Samples durch mehr oder weniger geschickte Interpolation berechnet. Je mehr Informationen also vorhanden sind, desto weniger Berechnungsfehler können entstehen. Je mehr Spuren ich nun in einer Produktion einsetze, desto mehr Fehler können entstehen, die sich am Ende vielleicht doch hörbar aufsummieren, wenn die Abtastrate zu niedrig ist.</p>
<p>Die zusätzlichen Informationen gehen allerdings auch immer zu Lasten der Speicherkapazität und der System-Performance, was sicher auch nicht zu vernachlässigen ist. Wer die Möglichkeit, sprich ein ausreichend ausgebautes System, hat, sollte es aber ruhig mal testen, eine Produktion mit 96 (oder 88,2) kHz zu fahren und erst beim Ausspielen auf 48 oder 44,1 kHz runterrechnen lassen. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass man da einen Unterschied hören kann, eine entsprechende Abhöre und ausreichend komplexes und umfangreiches Material vorausgesetzt.</p>
<p>Aber vielleicht ist auch das alles nur Audio-Esoterik&#8230; Wenn man sich ansieht, dass manche Leute Musik über Mobiltelefon-Lautsprecher anhören, braucht man sich über 96 kHz nun wirklich keine Gedanken zu machen. Hört eh keiner! Nichtmal mein Hund ;-)!</p>
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		<title>Von: Olaf</title>
		<link>http://www.delamar.tv/drums-recording-mixing-special-samplingrate-54/#comment-1813</link>
		<dc:creator>Olaf</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 20:32:59 +0000</pubDate>
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		<description>Im Beitrag meinte jemand, dass AAC ein Lossless-Code sei, der die Dateigrößen um die Hälfte reduziert. AAC wird aber für mp4-Audio (.m4a) verwendet und das ist genauso lossy wie mp3, soll aber qualitativ hochwertiger sein. Genauer gesagt, bei gleicher Bitrate gegenüber mp3 besser klingen, weil es &quot;bessere&quot; Algorithmen zur Kodierung verwendet.... (Audioesoterik???)

Gemeint war der Apple Lossless Code und der heißt nicht AAC sondern einfach nur Apple Lossless. Als Dateiendung kommen z.B. auch .m4a oder .caf in Frage. Weil dieser Codec eben &quot;lossless&quot; ist, werden die Dateien nicht so stark verkleinert, dafür bleibt die Qualität des Originals komplett erhalten.

Allen Mac-Usern möchte ich hier noch mal den Container .caf (Core Audio Format) ans Herz legen. Es könnte auch gut sein, dass sich CAF-Files unter Windows verwenden lassen, wenn der Quicktime Player 7 installiert ist. Auf einen Versuch käme es an...

Innerhalb eines CAF-Files lassen sich diverse Codecs verwenden, u.a. von 64Bit Linear-PCM (24 Bit und 16 Bit sowieso) über AAC bis Apple Lossless. Ein riesengroßer Vorteil gegenüber z.B. AIF und WAV (ausgenommen Broadcast-WAV) ist, dass zusätzliche Meta-Daten gespeichert werden können und die Dateigröße nicht auf 4GB begrenzt ist. Die Apple-Loops aus Logic 8 und 9 bzw. den Jam-Packs liegen mittlerweile alle als CAFs vor.

In Logic 9 kann man als Standard Speicherformat auch CAF einstellen, statt AIFF, was ich ebenfalls sehr empfehlen kann. Wer schon mal Probleme mit korrupten AIF-Dateien bei Aufnahmen hatte oder stundenlange Aufnahmen in 24 Bit/192kHz machen will, findet hier eine Lösung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Im Beitrag meinte jemand, dass AAC ein Lossless-Code sei, der die Dateigrößen um die Hälfte reduziert. AAC wird aber für mp4-Audio (.m4a) verwendet und das ist genauso lossy wie mp3, soll aber qualitativ hochwertiger sein. Genauer gesagt, bei gleicher Bitrate gegenüber mp3 besser klingen, weil es &#8220;bessere&#8221; Algorithmen zur Kodierung verwendet&#8230;. (Audioesoterik???)</p>
<p>Gemeint war der Apple Lossless Code und der heißt nicht AAC sondern einfach nur Apple Lossless. Als Dateiendung kommen z.B. auch .m4a oder .caf in Frage. Weil dieser Codec eben &#8220;lossless&#8221; ist, werden die Dateien nicht so stark verkleinert, dafür bleibt die Qualität des Originals komplett erhalten.</p>
<p>Allen Mac-Usern möchte ich hier noch mal den Container .caf (Core Audio Format) ans Herz legen. Es könnte auch gut sein, dass sich CAF-Files unter Windows verwenden lassen, wenn der Quicktime Player 7 installiert ist. Auf einen Versuch käme es an&#8230;</p>
<p>Innerhalb eines CAF-Files lassen sich diverse Codecs verwenden, u.a. von 64Bit Linear-PCM (24 Bit und 16 Bit sowieso) über AAC bis Apple Lossless. Ein riesengroßer Vorteil gegenüber z.B. AIF und WAV (ausgenommen Broadcast-WAV) ist, dass zusätzliche Meta-Daten gespeichert werden können und die Dateigröße nicht auf 4GB begrenzt ist. Die Apple-Loops aus Logic 8 und 9 bzw. den Jam-Packs liegen mittlerweile alle als CAFs vor.</p>
<p>In Logic 9 kann man als Standard Speicherformat auch CAF einstellen, statt AIFF, was ich ebenfalls sehr empfehlen kann. Wer schon mal Probleme mit korrupten AIF-Dateien bei Aufnahmen hatte oder stundenlange Aufnahmen in 24 Bit/192kHz machen will, findet hier eine Lösung.</p>
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		<title>Von: Carlos</title>
		<link>http://www.delamar.tv/drums-recording-mixing-special-samplingrate-54/#comment-1812</link>
		<dc:creator>Carlos</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 19:11:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.delamar.tv/?p=129#comment-1812</guid>
		<description>Hallo Olaf und vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar. Jetzt ist die Aufzeichnung dieses Podcasts schon etwas länger her, aber inhaltlich würde ich dir jetzt einfach mal zustimmen. Ich meine mich zu erinnern, dass wir dasselbe wie Du sagten, wenn auch nicht so ausführlich und gut zusammengefasst :)
Im Übrigen ist dein letzter Satz der wirklich wichtigste für alle, die ihre Musik dauerhaft speichern müssen. Wir dürfen gespannt sein, wie lange sich aktuelle Formate am Markt halten werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Olaf und vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar. Jetzt ist die Aufzeichnung dieses Podcasts schon etwas länger her, aber inhaltlich würde ich dir jetzt einfach mal zustimmen. Ich meine mich zu erinnern, dass wir dasselbe wie Du sagten, wenn auch nicht so ausführlich und gut zusammengefasst :)<br />
Im Übrigen ist dein letzter Satz der wirklich wichtigste für alle, die ihre Musik dauerhaft speichern müssen. Wir dürfen gespannt sein, wie lange sich aktuelle Formate am Markt halten werden.</p>
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	<item>
		<title>Von: Olaf</title>
		<link>http://www.delamar.tv/drums-recording-mixing-special-samplingrate-54/#comment-1811</link>
		<dc:creator>Olaf</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 18:45:29 +0000</pubDate>
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		<description>HILFE! Halbwahrheiten....!

Bin erst jetzt zum Anhören dieses Podcasts gekommen, aber an einer Stelle haben sich meine Fußnägel etwas nach oben gerollt, sodass ich mir einen verspäteten Kommentar nicht verkneifen kann. Vielleicht wurde aber auch schon im Chat während der Sendung etwas dazu gesagt, dann vergesst einfach, was ich hier schreibe.

Es geht um die Kompression von WAV-Files (für AIF gilt das gleiche...). Man unterscheidet zwei verschiedene Arten der Kompression: &quot;Lossy&quot;-Verfahren einerseits und &quot;Lossless&quot;-Verfahren andererseits. Soweit so gut.

Zur ersten Kategorie gehören mp3, m4a mit AAC (Advanced Audio Coding, mp4) codiert, ogg und andere. Ein kostenloses Programm zum erstellen solcher Dateien wäre z.B. auch iTunes oder das kostenlose Programm &quot;Max&quot; für den Mac (nicht zu verwechseln mit MAX/MSP!!!). Bei diesen Verfahren werden psychoakustische Eigenarten des menschlichen Gehörs ausgenutzt, um Informationen aus den Aufnahmen zu entfernen, die man angeblich sowieso nicht hören kann. Deswegen &quot;lossy&quot;.

Lossless-Komprimierung erreicht man z.B. mit gängigen Kompressions-Tools wie zip, rar oder 7z, mit denen sich auch jedes beliebige andere Dateiformat komprimieren lässt. Für die Audio-Komprimierung sind diese Formate allerdings eher ungeeignet, da sie die Dateigrößen selten auf unter 90 % ihrer ursprünglichen Größe bringen.

Für die verlustfreie Audio-Kompression wurden daher andere Systeme entwickelt, wie z.B. der Apple Lossless Codierer (ebenfalls als .m4a oder im Core-Audio Format .caf), der vermutlich im Beitrag gemeint war, oder der freie Open-Source-Codierer FLAC (Free Lossless Audio Codec). Der Vorteil dieser Kompressoren ist, dass sie je nach Audio-Material Kompressionsraten von 50 % und sogar mehr schaffen können, dabei aber eben verlustfrei bleiben, d.h. keine Audio-Informationen verloren gehen. Aus diesen Formaten lassen sich also problemlos wieder die ursprünglichen Formate WAV oder AIF herausrechnen, was aber eignetlich nicht erforderlich ist, da moderne DAWs und Audio-Player mit diesen Formaten umgehen können.

Hier mal eine Seite mit einem Vergleich verschiedener Lossless Codierer:

http://members.home.nl/w.speek/comparison.htm

Wenn man sein Zeug archivieren, dabei aber Platz sparen will, sind solche Lossless-Formate durchaus einen Blick wert. Man sollte sich nur darüber Gedanken machen, welches Format vielleicht auch in 10 Jahren noch gelesen werden kann...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>HILFE! Halbwahrheiten&#8230;.!</p>
<p>Bin erst jetzt zum Anhören dieses Podcasts gekommen, aber an einer Stelle haben sich meine Fußnägel etwas nach oben gerollt, sodass ich mir einen verspäteten Kommentar nicht verkneifen kann. Vielleicht wurde aber auch schon im Chat während der Sendung etwas dazu gesagt, dann vergesst einfach, was ich hier schreibe.</p>
<p>Es geht um die Kompression von WAV-Files (für AIF gilt das gleiche&#8230;). Man unterscheidet zwei verschiedene Arten der Kompression: &#8220;Lossy&#8221;-Verfahren einerseits und &#8220;Lossless&#8221;-Verfahren andererseits. Soweit so gut.</p>
<p>Zur ersten Kategorie gehören mp3, m4a mit AAC (Advanced Audio Coding, mp4) codiert, ogg und andere. Ein kostenloses Programm zum erstellen solcher Dateien wäre z.B. auch iTunes oder das kostenlose Programm &#8220;Max&#8221; für den Mac (nicht zu verwechseln mit MAX/MSP!!!). Bei diesen Verfahren werden psychoakustische Eigenarten des menschlichen Gehörs ausgenutzt, um Informationen aus den Aufnahmen zu entfernen, die man angeblich sowieso nicht hören kann. Deswegen &#8220;lossy&#8221;.</p>
<p>Lossless-Komprimierung erreicht man z.B. mit gängigen Kompressions-Tools wie zip, rar oder 7z, mit denen sich auch jedes beliebige andere Dateiformat komprimieren lässt. Für die Audio-Komprimierung sind diese Formate allerdings eher ungeeignet, da sie die Dateigrößen selten auf unter 90 % ihrer ursprünglichen Größe bringen.</p>
<p>Für die verlustfreie Audio-Kompression wurden daher andere Systeme entwickelt, wie z.B. der Apple Lossless Codierer (ebenfalls als .m4a oder im Core-Audio Format .caf), der vermutlich im Beitrag gemeint war, oder der freie Open-Source-Codierer FLAC (Free Lossless Audio Codec). Der Vorteil dieser Kompressoren ist, dass sie je nach Audio-Material Kompressionsraten von 50 % und sogar mehr schaffen können, dabei aber eben verlustfrei bleiben, d.h. keine Audio-Informationen verloren gehen. Aus diesen Formaten lassen sich also problemlos wieder die ursprünglichen Formate WAV oder AIF herausrechnen, was aber eignetlich nicht erforderlich ist, da moderne DAWs und Audio-Player mit diesen Formaten umgehen können.</p>
<p>Hier mal eine Seite mit einem Vergleich verschiedener Lossless Codierer:</p>
<p><a href="http://members.home.nl/w.speek/comparison.htm" rel="nofollow">http://members.home.nl/w.speek/comparison.htm</a></p>
<p>Wenn man sein Zeug archivieren, dabei aber Platz sparen will, sind solche Lossless-Formate durchaus einen Blick wert. Man sollte sich nur darüber Gedanken machen, welches Format vielleicht auch in 10 Jahren noch gelesen werden kann&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Podcast #54: Drums Recording &#38; Mixing Special &#124; delamar.de</title>
		<link>http://www.delamar.tv/drums-recording-mixing-special-samplingrate-54/#comment-1702</link>
		<dc:creator>Podcast #54: Drums Recording &#38; Mixing Special &#124; delamar.de</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 17:44:52 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Drums Recording &amp; Mixing Special / Samplingrate #54 [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Drums Recording &amp; Mixing Special / Samplingrate #54 [...]</p>
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