Erfolg, Du kannst kommen #203

In der ersten Folge des neuen Jahres befassen wir uns am Rande mit den üblichen Neujahrsvorsätzen, die zu Silvester gefasst werden. Erfahre mehr über spannende Fragen, die Du dir selbst stellen kannst, um etwas mehr Klarheit für deine Ziele und dein musikalisches Schaffen in diesem Jahr zu erhalten. Und wer bis zum Ende aushält, darf sich auf ein kleine Gewinnspiel freuen…

Viel Spaß beim Hören!

Die richtigen Fragen auf dem Weg zum Erfolg #203

Erfolg ist ein weit gefasster Begriff, der für jeden Musiker, Produzenten und jede Band eine ganz eigene Bedeutung hat. Soviel ist schon aus den vergangenen Sendungen zum Thema Musikbusiness klar. Viel interessanter ist es doch herauszufinden, warum man selbst überhaupt Musik macht oder worauf man eigentlich hin arbeitet. Klar, es ist nicht unbedingt notwendig, das alles zu wissen – doch es verhält sich genau wie mit dem Glück: wer glücklich sein will, muss erst einmal wissen, was ihn glücklich macht.

Und so entwickelt sich rund um eine Handvoll Fragen die Klarheit, die den meisten von uns sicherlich sehr gut weiterhelfen könnte. Welche Fragen das sind und welche Antworten wir selbst auf diese haben, das erfährst Du im lockeren Talk in der aktuellen Sendung mit dem Titel “Erfolg, Du kannst kommen”.

Und es sei vorneweg eben auch noch einmal gesagt, dass diese Show sich mitnichten nur an die Musiker und Produzenten richtet, die mit einem Auge auf das professionelle Musikbusiness richten. Diese Folge ist für alle Musiker (und auch Nicht-Musiker) von Interesse. Versprochen.

Hörermeinungen (9)

zu 'Erfolg, Du kannst kommen #203'

  • Basti
    08. Jan 2013 | 19:25 Uhr Antworten

    Ich finde euren Podcast super, und freu mich schon, wenn das neue Format und der Gitarren Podcast startet.
    Auch wenn Musik “nur” ein Hobby ist, habe ich einen Vorsatz für dieses Jahr: Ich möchte mich im Spiel meiner Instrumente (Schlagzeug und Gitarre) entscheidend weiterentwickeln.

  • SamTenpenny
    09. Jan 2013 | 15:16 Uhr Antworten

    Wie auch immer ihr das macht. Dieser Pod war wieder total zum richtigen Zeitpunkt. Die Frage nach dem Ziel für das neue Jahr steht gerade zur Debatte bei der Band.

    Mit eurer geschätzten Tipps können auch wir uns total identifizieren. Stehvermögen auf der Bühne und vor allem fernab der Bühnen.
    Bewerbungen raushauen noch und nöcher.

    .. vorneweg natürlich: Nicht verbiegen sondern authentisch sein.
    Danke Maria!!

    Der Irrglaube, besorgs dem Markt, dann besorgt er es auch dir ist hier hübsch entkräftet. Danke dafür.

  • audiobus
    09. Jan 2013 | 16:33 Uhr Antworten

    Zum Thema “Was macht Dich aus?”
    Wenn ein A&R diese Frage stellen muss, dann spricht die Musik, die man macht, eben nicht für sich alleine. Oder aber die Performance / Künstler ist nicht aussergewönlich.

  • BDE_Johannes
    09. Jan 2013 | 20:47 Uhr Antworten

    Eine weitere sehr gut gelungene Folge aus der Kategorie: “Jenseits des Handwerks”
    Die kritische Selbstreflektion des eigenen Handelns ist doch fast immer die Mutter einer Veränderung. Immer wieder bringt ihr mich zum Grübeln :-)
    Ich spiele jetzt seit 3 Jahren in einer zu Beginn mal sehr erfolgreichen Band. Leider scheitern wir immer mehr an den sich auseinanderentwickelnden Vorstellungen, was in Zukunft passieren soll. Ich für mich will auch einfach nur auf die Bühne und eine geile Show haben und abliefern.
    Dieser Podcast, insbesondere Carlos’ Kommentar die Dinge dann zu verändern, wenn sie einem Auffallen, hat mich einer Weiterentwicklung näher gebracht!
    Vielen Dank für einen wunderbaren Cast!

    PS: wenn man auf delamar.fm geht landet man automatisch auf delamar.tv Nimmt man damit trotzdem am Gewinnspiel teil?

    • Carlos (delamar)
      09. Jan 2013 | 21:41 Uhr Antworten

      Ja, klar :)

  • Biagio Lobascio (Keylob)
    11. Jan 2013 | 08:38 Uhr Antworten

    Super Podcast, Live sogar noch besser!
    Zum Thema: Musik war für mich schon immer einfach nur ein privates Hobby. Erst seit kurzem teile ich meine Songs bspw. über soziale Netzwerke und stelle dabei fest, dass diese bei anderen auch recht gut ankommt.
    Mein persönliches Ziel für dieses Jahr ist es einen kompletten Song mit den mir gegebenen technischen Mitteln (und das sind nicht viele) zu erstellen, und diesen im Rahmen einer Spendenaktion für einen guten Zweck zu vermarkten. Vielleicht kann mir ja der ein oder andere Delamari dabei behilflich sein :-)

  • Frank
    14. Jan 2013 | 14:36 Uhr Antworten

    Hallo Carlos und Team,

    zum Thema “Erfolg, Du kannst kommen” habe ich mir erlaubt eine Bild zu entwerfen und darauf die entsprechenden Fragen wie;
    Wofür steht meine Musik?
    Wofür stehe ich?
    Was ist meine Message?
    Warum bin gerade ich anders als die anderen? etc.pp. entworfen und auf meiner FB Seite geshared.

    Es gab darauf (wie so oft) unzählige Meinungen / Kommentare!

    Das begann bei;
    “Authentisch sein, und bleiben”

    ..ging weiter über …
    “Egal ob de Musik im loop läuft , Hauptsache der Alltag wird nicht zum loop ”

    …bis hin zu …
    “Also ich verstehe mich selber als musikalischen Geschichtenerzähler, beim Spiel am Keyboard öffnet sich etwas. Kann es aber nicht erklären, was es ist. Das Feedback einzelner sagt mit jedenfalls, dass einige dieses Gefühl irgendwie mit mir teilen… ”

    …und…
    “Die Gefühle spiegeln sich jedesmal im Ryhtmus bei mir im Track wieder….”

    …oder…
    “Musik zu machen ist eine der schönsten Arten, Gefühle auszudrücken und zu erleben. Musik zu arrangieren bzw. zu hören ohne dabei bestimmte Emotionen zu empfinden, gibt es nicht, genau wie ein Bild oder ein anderes Kunstwerk das in uns ebenso Gefühle weckt”

    ..und…
    “Musik, egal womit gemacht, wie gemacht und was für ein Style…Der eigener, die Seele, das Gefühl, wenn das rüber kommt, da ist, weiß ich welcher Mensch dahinter sitzt und es ist mir Egal ob Chill, Rock ect. Musik ist der Spiegel meiner Seele und genau, wenn es ankommt, auch Menschen gibt die Sie fühlen…Ist es umso schöner!”

    Fazit: Ich kenne Mega gute Independent Künstler die super gute Musik machen und alle Ihr Musik mit Herz anstatt mit Kommerz machen. Nun hilft es nur noch weiter zu machen, zu kämpfen, zu lernen, zu strampeln, zu lernen, Musik zu produzieren, Freunde gewinnen, Menschen für seine Musik zu begeistern, zu lernen, sich helfen zu lassen um dann den Erfolg langsam kommen zu lassen!!

    Wünschen tue ich es jedem Künstler, egal in welcher Form seinen Kunst.

    PS: Warum mache ich mir darüber Gedanken?
    Antwort: Weil ich seit (weiß nicht) gefühlter Ewigkeit, delamar Fan bin und bleib und stolz bin Euch gefunden zu haben. (so schleimmoduswiederausmach)

    Macht weiter so!!

  • BGPONE
    19. Jan 2013 | 09:15 Uhr Antworten

    Angeregt von eurem Angebot, ein DJ-Set zu gewinnen, schreibe ich nun meinen Kommentar.
    Die Zentrale Aussage ist für mich, welche Ziele ich mit meiner Musik verfolge und was meine Musik außergewöhnlich macht. Ich mache seit 12 Jahren Musik, kommerzielle total erfolglos, für meine Person aber keinesfalls erfolglos.
    Denn erstens habe ich mich auf ein Gebiet begeben, von dem ich keine Ahnung hatte. Ich liebe Musik, verfüge aber über keinerlei Ausbildung, außer ein paar Klavierstunden in meiner Jugend.
    Also lernte ich mit Cubase umgehen, zu mixen und zu komponieren, alles autodidaktisch. Aktuelle schreibe ich richtige Songs, denke mir zudem Texte und Gesangsmelodien aus, singe diese auch selbst vor und werde in Kürze das erste Stück mit einer studierten Profi-Sängerin aufnehmen. Sie hat sich bei mir “beworben”.
    Das alles zu lernen und dabei meiner Kreativität ungebremst auszuleben, das ist für mich ein grandioser persönlicher Erfolg, auf den ich stolz bin. Diesen Erfolg möchte ich mit anderen teilen und ihnen auf ihrem Weg helfen. Meine Musik hat einen gewissen Wiedererkennungswert, nicht, weil ich diesen konstruiert habe, sondern weil er sich ergeben hat, weil die Musik mit gewissermaßen aus meiner Seele spricht und jede Seele ihre eigene Persönlichkeit hat. Die Aussage meiner Musik ist: Überwinde deine Angst, verwirkliche dich selbst, du kannst Dinge schaffen, die dir niemand zutrauen würde!
    Ob ich jemals mit meiner Musik auch kommerziell erfolgreich werde, ist für mich nicht das Wichtigste, auch wenn ich es immer mal versuche und den Marktwert teste. Das Wichtigste ist die persönliche Bereicherung, weil ich den Fortschritt sehe und weil ich einen Traum verwirkliche, den ich lange hegte, der mir aber vollkommen unrealistisch erschien.

    PS: In der Folge 151 (Gute Bands brauchen keine Ausreden) habt ihr als „Song der Woche“ „Niemals“ von mir gespielt. Ein Song, den ich ursprünglich für Menderes Bagci geschrieben hatte, den aber leider sein Manager abgelehnt hatte. Schade für Bagci, denn es wäre sein bester Song geworden!
    Lustig fand ich, dass niemand von euch Menderes kannte..

    LG
    BGPONE

  • Raphael
    18. Mrz 2013 | 17:25 Uhr Antworten

    …hm…vielleicht ist Erfolg das falsche Wort. Es suggeriert immer den kommerziellen Aspekt, wonach man sein Auskommen bestreitet und unmengen an Platten verkauft. Die Realität sieht heute ein wenig anders aus. Es gibt an fast jeder Ecke sehr gute Leute, die ihr Instrument richtig gut beherrschen und auch richtig geil sind, aber die nicht von der Musik leben oder auch nicht davon leben können weil es einfach keinen Markt gibt und die Nische zu klein ist und natürlich auch oligopole Strukturen auch nicht ganz unbeteiligt sind…wie auch immer…
    Da die Sendung um das genau das ja nicht wirklich ging, würde ich vielleicht ein anderes Wort einsetzen.
    Maria hat das ja auch schön auf den Punkt gebracht. Jeder sollte sich die Frage stellen, was man will und danach handeln…
    Vielleicht wäre an dieser Stelle und das auch vor dem Hintergrund der Authentizität (wofür stehe ich etc…?) das Wort “Freude” das Bessere.
    Habe ich Spass mit dem was ich tue und verstehe ich das auf der Bühne zu kommunizieren. Wenn nein, dann sollte man genau das vielleicht üben. Denn nichts ist unsexier wie jemand, der so aussieht als hätte er kein Spass am Spielen weil er sich megakonzentrieren muss…
    Mit dem Stichwort Authentizität ist es dann auch egal ob man Prog macht und die 3/4 welche vom 7/8 und dem 13/16 Takt gefolgt werden um dann über einer Zwischendomonante mit “upper chord structure” chromatisch in richtung Tonika zu kulminieren, bzw, ob man eher so akademische Musik macht wie diverse Hochschuldozenten (bei den Studis kommt’s ja schließlich an und jeder hat seine Freude damit…)…
    Die Frage ist nur…wie verpacke ich…

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