Ergebnisorientiertes Songwriting #79

Ergebnisorientiertes Songwriting hört sich im ersten Moment vielleicht wie der Titel zu einem Selbstmanagement-Buch an, zielt aber auf ein typisches Problem vieler Musiker ab: Songs nie fertig schreiben / produzieren. Im Gespräch mit Profimusiker Paul Tunyogi-Csapo geht es darum, Techniken zu entwickeln, die eigenen Songs und Produktion auch fertig zu bekommen, so dass am Ende ein Ergebnis steht.

Viel Spass beim Hören dieser absoluten Muss-Ich-Gehört-Haben-Folge des delamar Podcasts.

Ergebnisorientiertes Songwriting – Die besten Tipps, um Songs und Produktion zu Ende zu bringen #79

Das vierte Summer Special widmet sich dem Thema Songs schreiben und zu Ende produzieren. Vermutlich kennen wir das alle: Wir haben eine Idee zu einem Song oder einer neuen Produktion, schreiben die ersten Takte voller Vorfreude, produzieren hier und da etwas und dann kommen wir nicht weiter. Irgendwann schieben wir das Lied auf die lange Bank und schliesslich landet es in der Kiste mit den anderen unvollendeten Sinfonieen. Kommt dir bekannt vor?

Zusammen mit Profimusiker Paul Tunyogi-Csapo spreche ich über kreative Ideen für das Songwriting und Songs schreiben. Methoden, um die angefangenen Musikstücke auch zu Ende zu bringen. Im Verlauf dieses Podcasts geht es auch um allgemeine Tipps und Tricks zum Komponieren von Musik, unterschiedliche Ansätze, typische Stolperfallen und wie Du den grössten Feind des Kreativen, die Schreibblockade, umschiffen kannst.

Aller Anfang ist schwer und so sprechen wir auch über die Möglichkeiten, sich vor dem Songwriting entsprechend zu motivieren oder während des Songs schreiben fokussiert zu arbeiten. Wie wichtig ist eine Zielsetzung beim ergebnisorientiertem Songwriting? Wie bringt man die Inspiration zurück? Woher Ideen nehmen? Wie die Ablenkung abschalten?

Erfahre dies und mehr in der 79. Episode des delamar Podcasts für Musiker und Musikbegeisterte.

 

Der Sommer im delamar Podcast

Noch ein kurzer Hinweis zum delamar Podcast. Im August setzen wir die Live-Sendungen zugunsten einer kurzen Sommerpause aus. Stattdessen gibt es jeden Dienstag ab 18 Uhr ein informatives Special wie dieses, in dem aufregende Themen wie Mikrofonierung, digitale Musikproduktion oder Songwriting und Raumakustik besprochen werden. Am 6. September geht es dann mit dem nächsten Live-Podcast weiter, bei dem Du wieder im Chat Einfluss auf die Aufzeichnung nehmen kannst. Nicht vergessen. Montag, der 06. September ab 22 Uhr live mit dir.

Hörermeinungen (8)

zu 'Ergebnisorientiertes Songwriting #79'

  • Matthias Oestreich
    24. Aug 2010 | 19:51 Uhr Antworten

    Lieber Paul, lieber Carlos, vielen Dank für die wunderbare Folge!

    Alle Ideen festhalten, Telefon und Internet ausschalten, Deadline setzen und allgemein ein bisschen Disziplin sind nicht wunderbare Tipps, sondern sollten das „Must Do“ eines jeden Komponisten sein!

    Diese würde ich gerne noch mit einem Tipp von mir bestücken (, also aus der Sicht des Rockband-Gitarristen): Ab und zu bis öfters einmal mit einem anderen (muss kein Gitarrist sein) einen Song zusammen komponieren kann sehr hilfreich sein. Ab und zu wird man ein wenig Betriebsblind und komponiert irgendwie immer das gleiche. Mit anderen zusammen zu komponieren hat mir stets den Horizont erweitert.

    Und maritime Vergleiche wie Schiff, Meer, Kanal und Haven solltet ihr unbedingt zum festen Teil eurer Live-Sendungen machen! ;-)

    Der Ex-Ehemann von Sandra ist Michael Cretu. Das Enigma Werk ist Massive Attack like eine lebende Legende. Nur die wenigsten kennen sein „Beiwerk“. Hier empfehle ich einmal den Song „Samurai“, fremdschämen garantiert und zeigt einem bohlenhaft, dass man auch als Komponist nicht immer nur gutes hervorbringen kann, es sei denn man ist / war Bach, Beethoven oder Mozart.

    Zu eurem Punkt Entspannung: Aus der Lern-Psychologie empfiehlt man zur Verarbeitung und Inspiration stets Pausen zwischen 15 bis 30 Minuten Bewegung. Am meisten zu empfehlen ist ein Spaziergang oder ein wenig Sport, jedoch nicht am Computer surfen oder Fernsehen.

    Nochmal vielen Dank für die tolle Folge! Und weiterhin: „Mach und nach 20 Minuten kommt ‚was!“

    Matthias Oestreich

    • Carlos (delamar)
      25. Aug 2010 | 19:17 Uhr Antworten

      Hi, Matthias!
      Danke dir für deine tollen Anregungen, die eigentlich auch einen Platz im Podcast verdient hätten, und auch vielen Dank für die netten Worte. Freue mich schon auf unseren nächsten gemeinsamen Podcast!

  • taikonaut
    26. Aug 2010 | 11:41 Uhr Antworten

    Wow! Sehr gut! Chapeau an euch beide. Der Podcast war nicht nur sehr informativ, sondern auch angenehm zu hören. Dankeschön!

  • Phunkateer
    26. Aug 2010 | 22:07 Uhr Antworten

    Yep! Mal wieder ein top podcast. Nicht so wahnsinnig viel Neues für mich, aber das ein oder andere war schon dabei.
    Für mich gilt:
    – Die besten Grundideen für einen Track habe ich, wenn ich einfach nur irgendwas rumprobiere ohne die Intention überhaupt einen Track zu produzieren
    – Die besten Ideen zum Fertigstellen eines Tracks habe ich, wenn ich gerade nicht vorm Rechner sitze und oft wenn ich andere Musik höre – dann hilft nur aufschreiben.
    – Es lohnt sich immer, zu versuchen, etwas nachzubauen. Meistens schaffe ich das nicht ganz aber auf dem Weg dahin entstehen viele neue Inspirationen
    – Wenn was irgendwie nicht rockt, wegschmeißen, auch wenn man Stunden/Tage daran gearbeitet hat (gilt für ganze Tracks und auch für Teile davon wie Hook, Bassline, etc.)
    – Außerdem kann ich die “production speed dating” Technik von Dutty Artz empfehlen (googeln!)

  • Georg
    27. Aug 2010 | 23:10 Uhr Antworten

    :)

    Ich finde es wirklich bewundernswert wie angenehm der Paul erzählen kann. Hut ab und Dankeschön.

    @ Matthias Oestreich

    Der Song “Samurai” von Michael Cretu ist ne tolle Popnummer mit klasse Melodien die einem (so schnell) nicht überdrüssig werden. Ich mag diese Produktion auch heute noch. Als Tip möchte ich ganz gerne noch “Gambit” von Cretu erwähnen, was auch aus den 80ern stammt. Das Enigma-Zeug war, bis auf wenige Ausnahmen, nicht so mein Fall. Dafür haben mir seine Sandra-Produktionen (80er) eindeutig besser gefallen. Nicht nur wegen den langlebigen Melodien.

  • Paul Tunyogi-Csapo
    31. Aug 2010 | 11:38 Uhr Antworten

    Im Pod ist mir ein Fehler unterlaufen. Die Akkordfolge heißt 1625 und nicht 1652.
    1652 klingt aber auch nett.

  • h3lmet
    02. Sep 2010 | 19:38 Uhr Antworten

    Das hat echt Spaß gemacht! Guter Pod!
    Viele Infos, locker vermittlet und wirklich auf fast alle Arten von Musik Genres bzw. Songwriting-Strategien anwendbar!

    Wie ich sehen (eher hören) konnte, habt ihr anscheinend auch verstärkt die Produzenten und Musiker elektronische Musik (…hiphop beats, intrumental pop, techno und house) als Zielgruppe wahrgenommen :D Sehr gut!

    Die Produktionstips ( Umfeld wechseln, kaffee-trick, anderer Anfang / Intro etc.) find ich ÜBERALL sehr schön anwendbar – egal ob es um alle Arten Musik, eine andere kreaive Arbeit oder die Alltagsroutine ist – man muss sie sich wirklich immer wieder ins Gedächtnis rufen!

    Folge euch nun schon seit den ersten zehn ausgaben, die andern wurden natürlich nachgehört, und habe wenig negative Kritik.
    Das Jingle-Vocal ” Musify your life” ist für meine Ohren allerdings bisschen kitschig/poppig-Web2.0-Mainstream mäßig :-b Kann aber vertehen, dass ihr das zwecks “Professionalität” gemacht habt. Es lässt sich so denk ich besser an mehr vermitteln.

    Ihr habt mir sowohl als DJ (Gigs, Equipment, etc.) als auch als Produzent (Dieser Pod, mixing+mastering, etc.) und auch mit dem eigenen Netlabel ( GEMA, Webauftritt, etc.) in vielen Punkten wirklich weitergeholfen! Euer Team ergänzt sich einfach super und es gibt denke ich wenige Arten von menschen, die mit Musik zu tun haben, die den Podcast und eure Website nicht interessant finden!

    Das musste ich jetzt mal loswerden – ich hasse lange Kommentare ;-b Ihr habt es euch aber verdient! Ein 110db Lob an euch und macht weiter so!

    beste grüße
    h3lmet
    Trackord Records

    • Carlos (delamar)
      02. Sep 2010 | 19:44 Uhr Antworten

      Hallo h3lmet,
      und vielen Dank für deine netten Worte. Ich sitze inzwischen hier ganz rot im Gesicht und freu mich über deine beiden Kommentare.
      Das sind genau die Momente, für die ich (wir) das mache.
      Ich bin sicher, dass die anderen genau so denken und wir freuen uns alle gemeinsam schon auf kommenden Montag, wo wir endlich wieder mit allen delamari zusammen im Chat aufnehmen dürgen.

      Herzliche Grüße
      Carlos

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