Lautheit & Lautheitskrieg / Loudness War mit Friedemann Tischmeyer #12

Lautheit und der Lautheitskrieg (Loudness War) im Musikbusiness sind die Themen der heutigen, zwölften Edition des delamar Podcasts für Musiker und Musikbegeisterte, die wir mit unserem Special Guest Friedemann Tischmeyer besprochen haben. Zudem reden wir über die Pleasurize Music Foundation, die in den Kampf gegen überzogene Lautheit und fortwährend weichende Dynamik in der modernen Musik zieht. Des Weiteren besprechen wir zwei Hörerfragen und Friedemann Tischmeyer hat heute den Tipp der Woche zum Thema Abmischen für Euch.

Die zwölfte Episode ist eine Stunde lang und 52 MB groß. Viel Spaß beim Hören & wir hoffen auf zahlreiche Kommentare!

Lautheit & Lautheitskrieg mit Friedemann Tischmeyer #12

Der so genannte Lautheitskrieg oder im Englischen Loudness War ist einer der am häufigsten diskutierten Trends in der modernen Musikproduktion. Während Künstler und Labels auf immer mehr Lautheit (lautere Mixe) drängen, macht sich Friedemann Tischmeyer auf, mit seiner Pleasurize Music Foundation für Aufklärung bei Musikern, Labels und Verantwortlichen zu sorgen und diesem zerstörerischen Trend entgegenzuwirken.

Wir haben mit dem sympathischen Experten für Audio Mastering über den Trend zu mehr Lautheit, dem andauernden Lautheitskrieg / Loudness War und die Auswirkungen für die Musik und die Hörer gesprochen.

Unter anderem wurden folgende Punkte angesprochen:

  • Lautheit & Lautheitskrieg (Loudness War) in der modernen Musik
  • Was ist Lautheit? Was ist Pegel?
  • Wie kriege ich meinen Mix laut?
  • Die Pleasurize Music Foundation
  • Bedeutet mehr Lautheit auch gleich mehr Kommerzialität?
  • Der Kunde ist König oder wer über das Ergebnis des Masterings entscheidet
  • Was ist Dynamik? Was ist RMS? Was ist der Dynamic Range?
  • Wie man MP3 mit hoher Qualität exportiert
  • Das kostenlose Plugin Dynamic Range Meter, ein True Peak Meter
  • Was sind Intersample Peaks / Overs?
  • Was kann ich als Einzelner tun, um Friedemann Tischmeyer’s Pleasurize Music Foundation zu unterstützen?
  • Der Loudness War im Radio, Lautheitsverstärker und Limiter für mehr Lautheit
  • Über die vermeintliche Korrelation von Lautheit und Erfolg im Musikbusiness

Weitere Informationen zu Pleasurize Music Foundation: hier, hier, hier und hier

Hörerfragen

Vielen Dank an Friedemann Tischmeyer für die hervorragenden Informationen zum Thema Musikproduktion und Mastering und wir wünschen viel Erfolg mit der Pleasurize Music Foundation!

Euch Hörern und Lesern wünschen wir viel Spass beim Hören und wir freuen uns über Eure Kommentare!

Hörermeinungen (28)

zu 'Lautheit & Lautheitskrieg / Loudness War mit Friedemann Tischmeyer #12'

  • Marc
    05. Mai 2009 | 21:16 Uhr Antworten

    Ein sehr interessanter Podcast. Leider ist „laut“ heutzutage die Mode und entspricht der Hörgewohnheit der Masse.
    Wichtig währe die Entscheider in der Musikindustrie aufzuklären und die Aufklärung kann nur von solchen Projekten kommen wie die Pleasurize Music Foundation.

    Vielen Dank für einen Einblick in die Thematik! Macht weiter so!

  • Toni
    05. Mai 2009 | 23:18 Uhr Antworten

    Klasse Podcast, interessanter Gast! Der „Lautheitskrieg“ ist meiner Ansicht nach aber bereits lange verloren und die Uhr kann keiner zurückdrehen. Erst wenn die Konsumenten ein Bewusstsein für gute/schlechte Musikproduktion entwickeln, werden die Verantwortlichen gegensteuern. Aber darauf zu hoffen ist wohl eh nur Wunschdenken!

  • Norbert Wilken
    06. Mai 2009 | 09:11 Uhr Antworten

    Interessant ist es schon was Friedemann Tischmeyer zu sagen hat. ich glaube aber nicht, dass er damit Erfolg hat.
    Habe ich jetzt richtig verstanden, dass unterscheidliceh Audioprogramme unterschiedliche Klangcharakteristika haben?

  • Florian Scholz (delamar)
    06. Mai 2009 | 11:41 Uhr Antworten

    Hallo Norbert,

    von „Klangcharakteristika“ zu sprechen fällt mir persönlich etwas schwer, aber im Prnizip ist das so, ja! Wir haben beim Test Unterschiede zwischen den Programmen ausmachen können. Wie diese zu bewerten sind, ist eine persönliche Sache!

    Gruß

    Florian

  • Norbert Wilken
    06. Mai 2009 | 16:29 Uhr Antworten

    Hallo Florian, Friedemann Tischmeyer sagt ja relativ klar, dass Logic flach klingt. Fand ich interessant, dabei hiess es doch immer, Logic sei das bessere Tool für Audio…

  • Florian Scholz (delamar)
    06. Mai 2009 | 16:40 Uhr Antworten

    Friedemann Tischmeyer hat ja auch recht; stimmt ja auch: da Logic (fast) nichts mit 32-Bit-Float am Hut hat. Ich habe mit Leuten gesprochen, die haben in Logic produziert, und in Nuendo gemischt. Das wäre mir zu „spannend“ (will heißen zu umständlich). Warum aber soll Logic per se das bessere Audio-Tool sein? Konnte mir noch keiner sagen. Das einem die Oberfläche besser gefällt, die Art der Funktionen besonders entgegenkommt, das sind alles PERSÖNLICHE Präferenzen, aber das beste Tool für Audio ist es per se nicht! Ich habe mal gehört, das seit der letzten Windows-Version NICHTS an der Audio-Engine (auch auf MAC) gemacht wurde… Aber was heißt das schon: Axel Breitung (Producer u.a. von DJ Bobo…) produziert immer noch mit der letzten Logic-PC-Version. Seine Mixe klingen nicht unbedingt „flach“! Diese „Klangcharakteristika“ der einzelnen DAWs darf man nicht überschätzen! Du hast ja noch PlugIns usw usf… Wichtig ist, was dabei heraus kommt! Ich glaube nicht, dass man den Mixen anhört, dass diese mit Cubase, Logic oder Sonar gefahren wurden, da kann man einzelne Kompressoren (…) eher identifizieren; wobei ich selbst darauf nie wetten würde.

    Gruß

    Florian

  • Marlon
    07. Mai 2009 | 10:13 Uhr Antworten

    Ich vermute mal, dass der Producer einen größeren Einfluß auf den Klang einer Produktion hat als jedes Plugin.

  • Florian Scholz (delamar)
    07. Mai 2009 | 11:54 Uhr Antworten

    Hi Marlon,

    das würde ich sofort unterschreiben! Zumal es so viele Effekte gibt (Hardware wie Software) und so viele „Nachbauten“, dass man heute nur sehr, sehr schwer sagen kann, welches Plugin/Effektgerät gerade zu hören ist, der Producer/TonIng… macht den Sound!

    Liebe Grüße

    Florian

  • Michael Spetcu
    09. Mai 2009 | 13:24 Uhr Antworten

    Sehr interesant und informativ, Ihr habt immer wieder Themen die mich sehr interesieren. Friedemann Tischmeyer hat in seinen Tips für Produzenzen von „Locat Filter“ was kann ich darunter verstehen ?
    Ich freue mich wenn mir das jemand erklärt.

    Ich freue mich auf den nächsten Podcast.

    Danke M.S.

    • Carlos (delamar)
      09. Mai 2009 | 15:40 Uhr Antworten

      Hallo Michael, und willkommen zurück bei delamar! Es freut uns natürlichk, dass Du den delamar Podcast als informativ empfindest. Gerade diese Folge hatte ja wahnsinnig viele Informationen für die heimische Musikproduktion. Friedemann Tischmeyer redete in der Tat von einem „Low Cut“ Filter. Es handelt sich hierbei um einen spezifischen EQ Typen, der unterhalb einer bestimmten Kennfrequenz den Klang drastisch reduziert. Im Gegensatz dazu steht der „Low Pass“ Filter, der alles unterhalb der Kennfrequenz durchlässt.

      Weitere Informationen zum Equalizer findest Du übrigens hier: Equalizer Tutorial

  • Nina
    10. Mai 2009 | 10:04 Uhr Antworten

    Habe gerade den Podcast gehört und bin begeistert. Endlich mal ein informativer Podcast mit handfesten Tipps. Danke an die Macher!

  • nevi
    11. Mai 2009 | 12:20 Uhr Antworten

    Macht alle mit und signed! :)

    Wenn demnächst auf allen CDs das entsprechende DR-Logo drauf ist und die mp3-Portale auch mitmachen, dann ist es nur eine Frage der Zeit, wann die Leute merken, welche Musik die Ohren wirklich mögen und was nur Fake ist.

    LG an alle
    nevi

  • dieter198
    12. Mai 2009 | 13:17 Uhr Antworten

    Alles richtig so und das erklärte Ziel ist sicherlich sehr lobenswert. Nur wird meiner Meinung nach eines vergessen – letztendlich entscheidet der Hörer, über den Erfolg der Musik. Und solange der normale Hörer lautere Musik als besser empfindet, wird es auch Produzenten geben, die ihre Musik laut mastern lassen.
    Hier versagt das DR-Konzept leider, denn selbst wenn Tischmeyer alle Produzenten und Labels dieser Welt von seiner Idee überzeugt – er muss an die Otto-Normal-Hörer rankommen.
    Ein einfaches Logo wird da nicht ausreichen. Das Gegenteil könnte sogar passieren, dass nämlich Musik mit dem DR14 Logo aufgrund der geringeren Durchsetzungskraft als schlechter eingestuft wird. Ob eine derartige Aufklärung überhaupt realistisch ist, halte ich für fragwürdig.

  • Michael Spetcu
    12. Mai 2009 | 13:29 Uhr Antworten

    Danke, Carlos, habe verstanden !

  • nevi
    13. Mai 2009 | 02:56 Uhr Antworten

    Hallo Dieter,

    niemand von uns kann Hellsehen und eine gesunde Portion Skepsis kann mitunter vor Fehlern bewahren. Allerdings finde ich, dass die Aktion einen Versuch Wert ist. Es gibt viel zu gewinnen – und für die Teilnehmenden, welche Ihre Unterstützung anbieten, wenig zu verlieren.
    Der Prozess wird auch nicht von heute auf morgen von DR 5 auf DR 14 gehen sondern vermutlich Schritt für Schritt, um von der Lautheit noch „nahe genug“ an den geplätteten Titeln dran zu bleiben.

    Weil die Skala von der „Richtung“ her nach oben geht (je größer desto „besser“) entspricht das meiner Meinung nach auch der Psychologie des „gemeinen Volkes“, auf welches Du Dich beziehst. (z.B. => „Je mehr Watt,
    desto besser…“) Außerdem: wenn das DR-Logo tatsächlich kommt, wird es vermutlich auch bei RTL2 in den News thematisiert usw.

    Vielleicht muss auch weniger der Durchschnittshörer aufgeklärt werden, sondern mehr die Radio-Moderatoren, A&Rs, DJs usw., welche die Titel letztendlich zur Präsentation auswählen. Im Club klingt ein dynamischer Titel mit Abstand besser. Laut Tischmeyer soll das auch fürs Radio und mp3 der Fall sein.

    Darüber hinaus würde ich die Menschen nicht vollends für unmündig erklären. Und jeder Trend bewirkt in Folge immer einen Gegentrend.

    lg

  • Florian Scholz (delamar)
    13. Mai 2009 | 10:16 Uhr Antworten

    Hallo Nevi!

    Im Prinzip bin ich daccord. Allerdings sind die Radio-Moderatoren und A&Rs eher die falsche Adresse, zumindest nicht die vordringliche. Radio-Moderatoren haben mit der Musikauswahl gar nichts zu tun, und A&R-Manager bekommen tendenziell eher Demo-Material zu hören, und haben eh nur die Kompetenz etwas abzulehnen. Sachen zur VÖ schlagen Sie höchstens vor, dann wird im Plenum entschieden.
    Schade finde ich, dass das Thema DR in der „normalen“ Presse gar nicht berücksichtigt wird. Wir haben hier in Mannheim vor ein paar Monaten mal ein Artikel zum Thema „Loudness-War“ gehabt. Wir müssen es irgendwie schaffen, TV, Radio und die Zeitungen dafür zu begeistern! Also so gesehen doch an die Radio-Leute, A&Rs und DJs, damit Sie die Information transportieren können.

    Gruß
    Florian

  • dieter198
    13. Mai 2009 | 16:41 Uhr Antworten

    Hallo Florian

    Genauso sehe ich das eigentlich auch. Der normale Musikkonsument muss überzeugt werden. Dann richten sich alle anderen Beteiligten automatisch danach.
    Wer hingegen bei den Plattenfirmen usw. anfängt, gibt das Problem jedoch nur eine Etage weiter. Dann sind es eben nicht mehr die Mastering-Ingeneure sondern die A&Rs, die die vermeindlich schlechteren Produktionen nicht verkauft kriegen.

  • nevi
    13. Mai 2009 | 16:58 Uhr Antworten

    Soweit ich informiert bin, soll auch die Elektronikindustrie mit ins Boot geholt werden, welche auch Geräte zum Einsatz in den Radiostationen entwickeln soll.

    Der normale Musikkonsument fährt jetzt noch auf Lautheit ab. Aber wie Tischmeyer schon sagt: es gibt eine physikalische Grenze bei 0db. Wird die irgendwann erreicht werden? Wo liegt die „Schmerzgrenze“?
    Wovon wird der Konsument noch überzeugt? Nur von der Lautheit? Meines Erachtens spielt auch die Wiederholung/Rotation eine Rolle, Werbung/Medienpräsenz/Hype usw.

    Sonst müsste ich ja nur alle Titel auf DR1 mastern und meine Kunden hätten sofort ’nen Major-Plattenvertrag und wären auf Platz 1 der Charts?!?

  • Roland Enders
    19. Mai 2009 | 10:03 Uhr Antworten

    Ich finde Pleasurize Music eine wirklich gute Sache, habe auch als Unterstützer gezeichnet, gespendet und meine aktive Mitarbeit angeboten.

    Ein prima Nebeneffekt ist, dass ich über Tischmeyers Website den delamar-Podcast gefunden habe. Homerecording ist ein sehr ernsthaft und über viele Jahrzehnte betriebenes Hobby von mir und ich bin immer auf der Suche nach neuen, interessanten Seiten. Schön, dass ich bei euch mal wieder fündig geworden bin.

    Zum Gespräch mit Tischmeyer selbst: es ist äußerst interessant und informativ. Allerdings schlägt das VU-Meter meines Verstärkers dabei fast durchgehend rechts an, und auch die Clipping-LED leuchtet gelegentlich. Durch welchen Brickwall-Limiter habt ihr denn dieses Interview gepresst, um so eine pralle Wurst zu machen ;-)

  • Carlos (delamar)
    19. Mai 2009 | 18:04 Uhr Antworten

    Hallo Roland und willkommen bei delamar!

    Die Pleasurize Music Foundation und die Idee hinter Dynamic Range ist ohne Zweifel eine hervorragende Idee, die unser aller Unterstützung bedarf.

    Und ja, wir haben in der Tat einen Brickwall-Limiter „am Anschlag“ beim Export der Sendung. Tribut an die Probleme alle Teilnehmer immer gleich laut aufzunehmen, was über Skype leider nicht immer möglich ist.

    Erwischt! :)

  • Anthony
    14. Jul 2009 | 21:16 Uhr Antworten

    ich finde auf der pleasurize webseite fehlen aussagekräftige klangbeispiele…um zu verdeutlichen worum es im kern bei D14 geht. gerade für musikhörer ist das alles nur wissenschaftliches gerede…musik sagt mehr als geschriebene worte…

  • nevi
    15. Jul 2009 | 00:11 Uhr Antworten

    Das stimmt allerdings! Es wird zwar eine schöne Flash Grafik geboten, welche die Thematik anhand einer Waveform-Übersicht darstellt, allerdings ohne Bezug zum Ergebnis (welches nach wie vor „Audio“ ist).

    Der Laie als Konsument fragt sich: „Warum sollte diese schöne dicke 2008er Wurst jetzt schlechter klingen als das mickrige Störsignal von 1983?“ Macht keinen Sinn bei Verwendung der üblichen Logik „größer=besser“.

    Wie Anthony schon sagt, ein Beispiel zum Anhören sagt mehr als 1000 Worte. Eigentlich sollten dort zu je einem Klangbeispiel drei Dateien sein:
    1) Totkomprimierte Version mit reduzierter Lautstärke, um bei der selben Volume vergleichbar zu sein
    2) Dynamische Version (D10,D12,D14 was auch immer…) mit voller Lautstärke (=empfundene Lautstärke von 1)
    3) nochmal die platte Version von 1 in voller Lautstärke mit dem (angesagten?) Hinweis, die Boxen entsprechend leiser zu drehen
    Die einzelnen Wellenform-Grafiken könnte man auch dazu mit abbilden.

    Dazu sollten noch Beispiele genannt werden von aktuellen Künstlern verschiedener Musikrichtungen.

  • Yoshi
    19. Mai 2012 | 22:03 Uhr Antworten

    @Carlos

    Zitat: „Und ja, wir haben in der Tat einen Brickwall-Limiter “am Anschlag” beim Export der Sendung. Tribut an die Probleme alle Teilnehmer immer gleich laut aufzunehmen, was über Skype leider nicht immer möglich ist.“

    Fuer mich die Ironie schlechthin. Da macht meine eine inhaltlich (bis auf die zu „markige“ Moderation) hervorragende Sendung, bietet diese dann aber in derselben erbaermlichen Qualitaet an, wo man es doch eigentlich besser wissen muesste.

    Ganz ehrlich, sich den Podcast selbst via iPod anzuhoeren, gleicht ob der Verzerrungen einer Zumutung. Kaum zu glauben, dass da noch „Filter“ bemueht wurden. Wenn man es einfach haette clippen lassen, waere es kaum schrecklicher. Seit wann muss man Audiomaterial derart vergewaltigen, um Pegeldifferenzen von Skype & Co. auszugleichen? Stellenweises Normalisieren haette es ja wohl auch getan.

    Nun versuche ich verzweifelt, via Audacity (gerade nichts Besseres zur Hand) das Ganze ertraeglich zu gestalten.

    Entweder ist es also Realsatire oder ihr hattet einen denkbar schlechten Tag am Mischpult .. aua weia.

  • Plan9
    11. Jul 2012 | 17:15 Uhr Antworten

    Tag zusammen,
    ich bin absoluter Neuling auf diesen Gebiet und
    ich finde das alles sehr interessant.

    Allerdings, der Sound des Podcast ist Grottenschlecht.
    Besonders die Stimme vom Friedemann Tischmeyer.

    Ich würde bei dem Themengebiet was Ihr auf eure Fahnen
    geschrieben habt einen besseren Sound erwarten ;-)

    Aber sei es drum, eure Website hat ab heute einen Eintrag
    in meine Bookmarksammlung.

  • Raphael
    09. Feb 2013 | 01:33 Uhr Antworten

    Sehr interessanter Podcast mit Friedemann Tischmeyer. Ich empfehle hierzu auch das Buch „Mastering Audio – the Art & the Science“ von Bob Katz. Es herrscht leider der Irrglaube, dass man Musik permanent laut mastern muss. Wozu gibt’s einen Volume Regler an der Stereo Anlage? Für manche Sachen mag das auch echt gut sein laut zu mastern (v.a. wenn das Quellmaterial ohnehin schon wenig Dynamik hat (z.B. Metal)), aber halt nicht für alles.
    In erster Linie und historisch erfüllt Kompression den Zweck, dass der Dynamikumfang des menschlichen Ohrs ca. 128dB hat, während so ziemlich alle Aufnahmemedien da weit drunter liegen (Audio CD in 16Bit bei 96dB, LP vielleicht 50dB (?), etc…). Primär dient hier Kompression erst mal um die Dynamik des Audiomaterials für das Medium passend zu machen. Des weiteren sollte man auch berücksichtigen, dass bei zu großer Dynamik Umgebungsgeräusche das Hörvergnügen einschränken können. D.h. auch hier ist ein wenig Einschränkung nicht schlecht. ABER…Herr Tischmeyer bringt es voll auf den Punkt: Wir haben das beste Medium, nutzen es aber am schlechtesten. Leider ein Beispiel, was nicht nur auf die Musikproduktion zutrifft, sondern dem Anschein nach ein Paradigma der modernen Wirtschaft darstellt…

  • […] Mixe / Lautheit Weil es in der letzten Episode zum Thema Lautheit und Loudness War nur kurz angerissen wurde, erklären wir noch einmal, wie man seine Mixe so richtig laut machen […]

  • […] empfehle, das Interview mit Mastering Guru Friedemann Tischmeyer anzuhören. Interessantes und Kurioses aus der Welt des Masterings Unter anderem wird das Dynamic […]

  • […] sehr, ein überaus interessanter Podcast zum Loudness War auf 60 Minuten und 52 […]

Sag uns deine Meinung!