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	<title>Kommentare zu: Mischpult im Tonstudio / Haptik und musikalische Kreativität / Synth Edit / Musicalaufführung #30</title>
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	<description>Wer sagt, dass Musikmachen oder Musikproduktion schwer sein muss? Du bist Musiker, Produzent, Sänger, MC, Beat-Bastler und interessierst dich für Recording, Homerecording oder das Musikmachen? Du möchtest wissen, wie das Musikbusiness und die Musikindustrie funktioniert? Oder wie Du mit deinem Homerecording klingen kannst wie die Profis?  Dann bist Du bei delamar.TV, dem Podcast für Musiker und Produzenten genau richtig!   Erfahre hier in einfachen Worten und verständlich, wie Du von der Songidee über das Producing und die Audiobearbeitung bis zum Recording, Mixing und Mastering bessere Ergebnisse erzielen kannst. Lerne spielend einfach alles Wichtige und professionelles Knowhow bis zur Selbstvermarktung der eigenen Band für Musiker, Produzenten und alle, die mit Audio zu tun haben!</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 07:17:07 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: IbanezPlayer321</title>
		<link>http://www.delamar.tv/mischpult-im-tonstudio-haptik-und-musikalische-kreativitaet-synth-edit-musicalauffuehrung-30/#comment-430</link>
		<dc:creator>IbanezPlayer321</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Sep 2009 20:07:56 +0000</pubDate>
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		<description>Mir fiel zu dem Thema noch ein schöner Vergleich ein. 
Das erste Musikstück dass ich im PC erstellte entstand eigentlich aus Zufall. Ich hatte einen einfachen Gitarren-Riff und wollte ihn in eine DAW laden. Da ich zu dem Zeitpunkt kein MIDI-Eingabegerät hatte musste ich alles per Mausklick in den Sequencer reinzeichnen. Ich hatte Blut geleckt und kaufte mir ein einfaches MIDI-Keyboard. Mal davon abgesehen, dass die Eingabe von Mididaten so viel schneller und bequemer von statten ging, war auch einfach das Feeling ein anderes. Es ist halt ein Unterschied ob man ein Klaviatur bespielt, oder nur die Töne die man haben will irgendwo einträgt - wenn man denn weiß welche man haben will *g*. Das Experimentieren mit Akorden, Melodien, etc. ist fast unmöglich.

Ich glaube mit Mischpulten ist es da ähnlich. Ich habe ein kleines Samson Audio MDR 6. Ein winziges Ding mit nur 6 Kanälen. Ich benutze es ab und zu für Gitarrenaufnahmen. Wenn ich z.B. den Sound direkt verändern will benutze ich den EQ des Mischpultes. So kann ich schon beim Aufnehmen den Soundeindruck ins Spiel mit einbeziehen. Und wenns mir doch nicht gefällt dreh ich halt wieder an paar Reglern. Eine leicht schlechter Soundqualität nehme ich in kauf, gewinne aber dabei mehr Freiheit um kreativ zu sein.  
Für das finale Mixing benutze ich Plug-Ins.

Das Beste der Musik, steht zwischen den Noten. ;-) Ich höre z.B sehr gerne die Aufnahmen von Nirvana aus der Compilation &quot;With The Lights Out&quot;. Das meiste nur grottenschlechte Liveaufnahmen oder schnell aufgezeichnete Songideen. Trotzdem hat so manches Lied mehr Energie als eines von den Studioalben. Ich finde, ein bisschen von diesem Flair kann ruhig auch mal in &quot;richtige&quot; Aufnahmen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mir fiel zu dem Thema noch ein schöner Vergleich ein.<br />
Das erste Musikstück dass ich im PC erstellte entstand eigentlich aus Zufall. Ich hatte einen einfachen Gitarren-Riff und wollte ihn in eine DAW laden. Da ich zu dem Zeitpunkt kein MIDI-Eingabegerät hatte musste ich alles per Mausklick in den Sequencer reinzeichnen. Ich hatte Blut geleckt und kaufte mir ein einfaches MIDI-Keyboard. Mal davon abgesehen, dass die Eingabe von Mididaten so viel schneller und bequemer von statten ging, war auch einfach das Feeling ein anderes. Es ist halt ein Unterschied ob man ein Klaviatur bespielt, oder nur die Töne die man haben will irgendwo einträgt &#8211; wenn man denn weiß welche man haben will *g*. Das Experimentieren mit Akorden, Melodien, etc. ist fast unmöglich.</p>
<p>Ich glaube mit Mischpulten ist es da ähnlich. Ich habe ein kleines Samson Audio MDR 6. Ein winziges Ding mit nur 6 Kanälen. Ich benutze es ab und zu für Gitarrenaufnahmen. Wenn ich z.B. den Sound direkt verändern will benutze ich den EQ des Mischpultes. So kann ich schon beim Aufnehmen den Soundeindruck ins Spiel mit einbeziehen. Und wenns mir doch nicht gefällt dreh ich halt wieder an paar Reglern. Eine leicht schlechter Soundqualität nehme ich in kauf, gewinne aber dabei mehr Freiheit um kreativ zu sein.<br />
Für das finale Mixing benutze ich Plug-Ins.</p>
<p>Das Beste der Musik, steht zwischen den Noten. ;-) Ich höre z.B sehr gerne die Aufnahmen von Nirvana aus der Compilation &#8220;With The Lights Out&#8221;. Das meiste nur grottenschlechte Liveaufnahmen oder schnell aufgezeichnete Songideen. Trotzdem hat so manches Lied mehr Energie als eines von den Studioalben. Ich finde, ein bisschen von diesem Flair kann ruhig auch mal in &#8220;richtige&#8221; Aufnahmen.</p>
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		<title>Von: DrNI</title>
		<link>http://www.delamar.tv/mischpult-im-tonstudio-haptik-und-musikalische-kreativitaet-synth-edit-musicalauffuehrung-30/#comment-429</link>
		<dc:creator>DrNI</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Sep 2009 18:44:03 +0000</pubDate>
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		<description>Mischpult im Tonstudio? Ja und nein. In meinem kleinen Homerecording-Studio habe ich ein Ohringer DDX3216. Ich nehme hauptsächlich Line Level-Signale auf, die schlechten Mic-Pres stören also nicht wirklich. Für mich gibt es ein paar Vorteile, das so zu machen: Zum einen sind die eingebauten VU-Meter echt komfortabel, denn was dort nicht clippt, das clippt dann auch über ADAT im Rechner nicht. Zum anderen kann ich über das Pult ein &quot;Rapid-Prototyping&quot; machen, also meine Idee inkl. externer Effekte (über SPDIF angeschlossen) mal &quot;anmixen&quot;, wenn die Idee taugt, dann kann ich sie ausarbeiten. Randnotiz: Für ältere Analogsynths freut man sich dann noch über die eingebauten Noise Gates. Die werden natürlich nicht mit aufgenommen, erlauben aber das kreative Herumprobieren ohne nervendes Rauschen. 

Man könnte das alles auch mit einem Setup aus Controllern und USB-Audio-Interfaces machen. Die Haptik ist bei einem Digitalpult ja sowieso schon drastisch reduziert, nur noch der Fader ist zum direkten &quot;angreifen&quot; geblieben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mischpult im Tonstudio? Ja und nein. In meinem kleinen Homerecording-Studio habe ich ein Ohringer DDX3216. Ich nehme hauptsächlich Line Level-Signale auf, die schlechten Mic-Pres stören also nicht wirklich. Für mich gibt es ein paar Vorteile, das so zu machen: Zum einen sind die eingebauten VU-Meter echt komfortabel, denn was dort nicht clippt, das clippt dann auch über ADAT im Rechner nicht. Zum anderen kann ich über das Pult ein &#8220;Rapid-Prototyping&#8221; machen, also meine Idee inkl. externer Effekte (über SPDIF angeschlossen) mal &#8220;anmixen&#8221;, wenn die Idee taugt, dann kann ich sie ausarbeiten. Randnotiz: Für ältere Analogsynths freut man sich dann noch über die eingebauten Noise Gates. Die werden natürlich nicht mit aufgenommen, erlauben aber das kreative Herumprobieren ohne nervendes Rauschen. </p>
<p>Man könnte das alles auch mit einem Setup aus Controllern und USB-Audio-Interfaces machen. Die Haptik ist bei einem Digitalpult ja sowieso schon drastisch reduziert, nur noch der Fader ist zum direkten &#8220;angreifen&#8221; geblieben.</p>
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